Die kurze Antwort
Ob Glutathion aus Kapseln den Spiegel im Blut erhöht, ist umstritten. Für liposomales Glutathion gibt es nur kleine Studien, oft vom Hersteller finanziert und ohne direkten Vergleich mit Placebo, für S-Acetyl-Glutathion keine Placebo-Studie am Menschen. Infusionen gehören in die Klinik: Vor einer Krebsbehandlung mit Cisplatin oder Oxaliplatin schützen sie wahrscheinlich etwas vor Nervenschäden, eine Aufhellung der Haut ist nicht untersucht.
Auf dieser Seite 8 Abschnitte
- Kommt Glutathion aus Kapseln im Blut an?
- Was ist liposomales Glutathion, und wirkt es besser?
- Was bedeutet reduziertes Glutathion?
- Was ist S-Acetyl-Glutathion?
- Was bringt eine Glutathion-Infusion?
- Was bringen Glutathion-Ampullen zum Spritzen?
- Was ist der Unterschied zwischen NAC und Glutathion?
- Wie wird Glutathion dosiert, und wann sollte man es einnehmen?
Im Regal stehen Kapseln mit reduziertem L-Glutathion neben Fläschchen mit liposomaler Flüssigkeit, Lutschtabletten und einer Variante namens S-Acetyl-Glutathion. Praxen werben zugleich mit Infusionen, und im Netz werden Ampullen zum Spritzen angeboten. Jede dieser Formen beansprucht, ein Problem zu lösen, das die anderen haben sollen: dass vom geschluckten Glutathion kaum etwas im Körper ankommt. Genau diese Frage ist erstaunlich schlecht untersucht. Und selbst wo der Spiegel im Blut steigt, ist damit noch nicht gesagt, dass es jemandem besser geht.
Kommt Glutathion aus Kapseln im Blut an?
Ob Glutathion aus normalen Kapseln den Spiegel im Blut erhöht, ist unklar und unter Forschenden umstritten. Das liegt am Darm. Glutathion ist ein kleines Eiweiß aus drei Bausteinen, und Verdauungsenzyme zerlegen es zu einem großen Teil, bevor es ins Blut gelangt. Als Forschende sieben Freiwilligen eine einzige große Portion gaben, stieg der Wert im Blutplasma in den folgenden Stunden nicht messbar an.1
Länger angelegte Studien widersprechen sich. In der bislang längsten Placebo-Studie schluckten 54 Nichtraucher ein halbes Jahr lang Glutathion oder ein Scheinpräparat, und mit der hohen Menge lagen die Speicher in Blutzellen und Plasma am Ende um rund ein Drittel höher.2 Einen Monat nach dem Absetzen war der Unterschied allerdings verschwunden. Dagegen fand eine vierwöchige Studie mit derselben Tagesmenge keine Veränderung,3 und im Muskel stieg der Gehalt nach drei Wochen nur leicht und nicht sicher.4 Womöglich braucht es also Monate, bis sich überhaupt etwas tut.
Selbst ein höherer Spiegel beweist noch keinen Nutzen. Ob die Einnahme gegen Müdigkeit, Hautalterung oder Krankheiten hilft, ist eine zweite Frage, und bei der Wirkung von Glutathion ist für Kapseln bisher keine belegt. Hinzu kommt ein Messproblem. Wer Glutathion schluckt, verschiebt zwangsläufig das Verhältnis von aktivem zu verbrauchtem Glutathion im Blut, was leicht wie weniger Zellstress aussieht, aber nur die Einnahme widerspiegelt.
So wurde gemessen
- Einzeldosis: 7 Gesunde, etwa 3 g auf einmal; Glutathion, Cystein und Glutamat im Plasma über 270 Minuten ohne sicheren Anstieg.1 Zweite Einzeldosis-Studie: freies Glutathion unverändert, an Eiweiß gebundenes nach ein bis zwei Stunden gestiegen.5
- Sechs Monate: 54 Nichtraucher, 250 oder 1.000 mg täglich oder Placebo; mit 1.000 mg +30 bis 35 % in roten Blutkörperchen, Plasma und Lymphozyten, mit 250 mg +17 % im Vollblut; in abgeschabten Zellen der Mundschleimhaut +260 %; nach einem Monat Pause wieder Ausgangswert.2
- Vier Wochen: 40 Gesunde, zweimal 500 mg täglich, Werte in roten Blutkörperchen unverändert.3 Drei Wochen: 20 übergewichtige Männer, 1.000 mg täglich, Muskelgehalt rechnerisch etwa +19 %, nicht gesichert.4
- Ohne Placebo: 250 Menschen mit Diabetes, 500 mg zusätzlich zur Therapie über sechs Monate, Glutathion im Blut deutlich gestiegen.6
Was ist liposomales Glutathion, und wirkt es besser?
Liposomales Glutathion ist in winzige Fettbläschen verpacktes Glutathion, und ob es den Spiegel zuverlässiger erhöht als eine normale Kapsel, ist unklar. Die Idee dahinter ist einleuchtend: Die Hülle aus Fett soll das Glutathion vor den Verdauungsenzymen schützen und durch die Darmwand schleusen, ähnlich wie bei manchen Arzneimitteln. Ob das beim Menschen klappt, wurde aber nur in wenigen und meist sehr kleinen Studien geprüft.
Die drei Placebo-Studien stammen zudem alle aus einer Arbeitsgruppe und betrafen Menschen mit HIV oder Diabetes. Zwar fanden sie mehr Glutathion in bestimmten Blutzellen, verglichen dafür aber nur die Werte vor und nach der Einnahme innerhalb jeder Gruppe, nicht direkt mit der Gruppe, die leere Fettbläschen bekam.78 Teils hat sie ein Hersteller finanziert. Bei Gesunden gibt es nur eine Pilotstudie mit zwölf Personen ohne Vergleichsgruppe, ebenfalls vom Hersteller bezahlt.9
Gern zitiert werden außerdem Vergleiche nach einer einzigen Gabe. So lag in einer offenen Studie von Hersteller-Autoren der Höchstwert im Plasma mit der liposomalen Form etwa sechsmal so hoch wie mit normalem Glutathion.10 Eine mizellare Form, also in noch kleinere Fetttröpfchen gelöst, schnitt in einer weiteren Studie mit Herstellerbeteiligung ebenfalls besser ab.11 Solche Spitzenwerte zeigen, dass mehr ins Blut gelangt. Sie zeigen nicht, dass es im Gewebe bleibt oder etwas bewirkt.
So wurde gemessen
- HIV: 30 Personen mit niedriger CD4-Zahl, liposomales Glutathion oder leere Liposomen über 3 Monate, Glutathion in CD4-Zellen nur in der Glutathion-Gruppe gestiegen;7 eine zweite HIV-Studie mit 15 Personen.12
- Diabetes: 1.260 mg täglich über 3 Monate, reduziertes Glutathion in allen Blutbestandteilen gehalten, unter Placebo gesunken; Zahl der Teilnehmenden nicht angegeben.8
- Gesunde ohne Placebo: 12 Personen, 500 oder 1.000 mg täglich, nach zwei Wochen +40 % im Vollblut.9
- Einzeldosis-Vergleiche: 12 Gesunde, 1 g liposomal gegen normal, offen, Höchstwert etwa sechsfach;10 14 Gesunde im Crossover, mizellar gegen normal rund 2,5-fache Menge im Blut.11
Lutschtabletten und Formen für unter die Zunge
Für Formen, die über die Mundschleimhaut aufgenommen werden sollen, gibt es erste Hinweise auf einen höheren Spiegel, die Lage bleibt aber unklar. So war in einer Placebo-Studie mit 15 Gesunden das Glutathion in den roten Blutkörperchen nach einer einzigen Gabe einer Mundlösung höher als mit Placebo.13 Auch ein Vergleich über jeweils drei Wochen fand unter der Zunge mehr Glutathion im Plasma als mit geschluckten Kapseln; geschrieben haben ihn Autoren eines Herstellers.14 Das sind kurze und kleine Versuche. Ein gesundheitlicher Nutzen ist damit nicht gezeigt.
Was bedeutet reduziertes Glutathion?
Reduziertes Glutathion ist die aktive Form, die der Körper selbst bildet, und fast alle Kapseln enthalten genau diese. Wenn ein Glutathion-Molekül eine aggressive Sauerstoffverbindung entschärft hat, verbindet es sich mit einem zweiten zu oxidiertem Glutathion, das die Zelle anschließend wieder aufbereitet. Auf dem Etikett steht deshalb oft „reduziert“ oder „L-Glutathion“, was beides die natürliche Form meint.
Ob die reduzierte Form als Kapsel besser wirkt als die oxidierte, hat nur eine Studie gefragt. Dafür nahmen gesunde Frauen in Thailand zwölf Wochen lang eine der beiden Formen oder ein Scheinpräparat, und auf die Hautfarbe hatten beide nur eine schwache Tendenz.15 Über die Aufnahme sagt das Wort „reduziert“ also nichts. Es beschreibt nur, in welchem Zustand das Molekül in die Kapsel kommt.
Was ist S-Acetyl-Glutathion?
S-Acetyl-Glutathion ist Glutathion mit einer kleinen chemischen Schutzgruppe, die es heil durch den Darm bringen soll. Danach soll der Körper die Gruppe wieder abspalten, so jedenfalls die Theorie. Doch eine Placebo-Studie, die beim Menschen den Blutspiegel oder eine Wirkung gemessen hätte, fanden wir nicht.
Dafür hat diese Form eine behördliche Prüfung hinter sich. Die EU-Lebensmittelbehörde EFSA bewertete S-Acetyl-Glutathion als neuartiges Lebensmittel und hält bis 300 mg am Tag für Erwachsene für sicher.16 Diese Grenze leitet sie aus einem Tierversuch ab, in dem die Leber unter hohen Mengen schwerer wurde, und für Schwangere und Stillende gilt die Bewertung nicht. Auf andere Formen lässt sich diese Höchstmenge von Glutathion nicht einfach übertragen.
Was bringt eine Glutathion-Infusion?
Eine Infusion bringt Glutathion direkt ins Blut, doch fast alle Studien dazu stammen aus der Klinik. Dort dient es als Arzneimittel, in hohen Mengen und meist zusätzlich zu einer anderen Behandlung, etwa einer Chemotherapie. Mit den kosmetischen Infusionen aus der Schönheitspraxis haben diese Studien wenig zu tun, und für Kapseln lässt sich aus ihnen nichts ableiten.
Schützt eine Glutathion-Infusion bei Chemotherapie die Nerven?
Vor jeder Gabe von Cisplatin oder Oxaliplatin verringert eine Glutathion-Infusion wahrscheinlich mittelschwere Nervenschäden. Diese beiden Krebsmittel aus der Gruppe der Platinverbindungen schädigen häufig die Nerven in Händen und Füßen, was sich als Kribbeln, Taubheit oder Schmerz äußert. Das zeigt die Auswertung des Cochrane-Netzwerks über sieben Studien mit knapp 400 Krebskranken: Mittelschwere Schäden traten unter Glutathion nur etwa ein Drittel so oft auf.17 Die Autoren nennen das Ergebnis bescheiden, aber vielversprechend.
Ganz sicher ist der Befund nicht. Gemessen wurde mit groben Bewertungsbögen, und eine neuere Auswertung über viele Schutzmittel fand für Nervenschäden insgesamt keinen sicheren Schutz.18 Deshalb spricht die amerikanische Fachgesellschaft für Krebsmedizin keine Empfehlung aus.19 Anders bei Paclitaxel mit Carboplatin: Dort half Glutathion in einer großen Placebo-Studie gar nicht, die Schäden traten eher etwas früher auf.20
Wichtig ist die Einordnung: Hier geht es um Arzneimittel, die im Krankenhaus nach Körperoberfläche dosiert und zeitlich genau vor der Chemotherapie gegeben werden, nicht um Nahrungsergänzung. Ob Kapseln die Nerven schützen, ist nicht untersucht. Ob die Infusion die Chemotherapie abschwächt, ist ungeklärt, ein Warnsignal zeigte sich in den Studien aber nicht. In der größten mit 151 Frauen mit Eierstockkrebs sprachen die Tumoren mit Glutathion bei 73 gegenüber 62 Prozent an.24 Mehr zu den Risiken von Glutathion während einer Chemotherapie steht bei den Nebenwirkungen.
So wurde gemessen
- Cochrane-Auswertung: 7 randomisierte Studien mit 387 Personen unter Cisplatin, Oxaliplatin oder Carboplatin; Nervenschaden Grad 2 oder höher relatives Risiko 0,29 (0,10 bis 0,85); objektive Messungen nur beschreibend.17
- Netzwerk-Auswertung: 25 Studien mit 1.625 Personen und mehreren Schutzmitteln; alle Schweregrade ohne sicheren Effekt, Grad 3/4 für Glutathion OR 0,34, in doppelblinden Studien nicht bestätigt.18
- Einzelstudien: Oxaliplatin, 52 Personen, Grad 2 bis 4 nach 8 Zyklen bei 2 gegenüber 11;21 Cisplatin bei Magenkrebs, 50 Personen;22 Gegenbefund mit 93 Personen unter Oxaliplatin ohne Unterschied.23
- Paclitaxel/Carboplatin: 185 Personen, kein Schutz, Zeit bis zum Schaden Grad 2 eher zugunsten Placebo.20
- Niere unter Cisplatin: 151 Frauen mit Eierstockkrebs, Nierenfunktion besser erhalten, 58 gegenüber 39 % erhielten alle sechs Zyklen (erste Hinweise).24
Hellt eine Glutathion-Infusion die Haut auf?
Ob Glutathion-Infusionen die Haut aufhellen, ist nicht untersucht, obwohl genau damit am meisten geworben wird. Dazu gibt es nur eine einzige kleine Placebo-Studie, die eine Übersichtsarbeit zitiert, und dort wurden sechs von 16 Behandelten heller, aber auch drei von 16 mit Scheinpräparat.25 Das ist kein sicherer Unterschied. Zudem läuft oft Vitamin C im selben Beutel, was einen eigenen Effekt von Glutathion ohnehin verwischt.26
Deshalb halten die Autoren der Übersicht solche Infusionen wegen fehlender Wirksamkeit und berichteter Nebenwirkungen für nicht vertretbar. Wie groß die Gefahren von Glutathion-Infusionen sind, ist mangels Studien ungeklärt, doch Fallberichte reichen von Fieber und Schock bis zu schweren Hautreaktionen, und Behörden auf den Philippinen und in den USA warnen ausdrücklich davor. Für Kapseln und Cremes ist die Lage bei der Glutathion-Wirkung auf die Haut ebenfalls dünn.
Leber, Niere, Blutarmut: Infusionen in der Klinik
Für die übrigen Einsätze im Krankenhaus ist der Nutzen meist unklar. Bei chronischer Hepatitis B, schweren Verbrennungen und akuter Entzündung der Bauchspeicheldrüse gibt es nur offene Studien ohne Placebo, vor allem aus China, in denen sich Leberwerte mit Glutathion stärker besserten.272930 Weil alle Beteiligten wussten, wer Glutathion bekam, lässt sich so nicht trennen, ob es an Glutathion lag; dafür bräuchte es verblindete Placebo-Studien. Bei alkoholbedingten Leberschäden ist der Nutzen sogar nicht untersucht, denn dort wurde Glutathion nur mit einem anderen Mittel verglichen.28
Wo es Placebo-Studien gibt, ist das Bild gemischt. Vor Röntgen-Kontrastmittel schützte eine Infusion die Nieren in drei größeren Studien mit zusammen über 1.700 Menschen nicht,313233 nur eine kleine Teilauswertung bei Herzinfarkt sah weniger Nierenschäden.34 Bei Dialyse stiegen die Blutwerte in einer kleinen Studie aus den frühen Neunzigerjahren nur unter Glutathion an,35 und bei Diabetes verbesserte eine einzelne Infusion im Labor kurzfristig die Wirkung von Insulin.36 Das sind erste Hinweise. Verlässliche Belege sind es nicht.
So wurde gemessen
- Hepatitis B: 90 Personen, Entecavir mit oder ohne 1,2 g Glutathion täglich über 3 Monate, offen;27 104 Personen über 8 Wochen gegen Inosin.37 Alkohol: 80 Personen, 300 mg gegen Vitamin K über 30 Tage.28 Verbrennung: 40 Personen gegen Energielösung;29 Pankreatitis: 45 Personen, 1,2 g über 7 Tage zusätzlich.30
- Kontrastmittel: größte Placebo-Studie mit 825 Personen, Nierenschaden 5,07 gegenüber 4,97 %;31 Herzinfarkt, ungeplante Teilauswertung mit 100 Personen, 10 gegenüber 38 %.34
- Dialyse: 20 Personen, 1.200 mg oder Placebo über 120 Tage, nach dem Absetzen Rückgang;35 Insulin: 10 Personen mit Diabetes und 10 Gesunde, einstündige Infusion im Crossover.36
Was bringen Glutathion-Ampullen zum Spritzen?
Für Ampullen, die sich jemand selbst in Muskel oder Vene spritzt, gibt es keine einzige Studie. Alle Versuche mit Spritzen liefen unter ärztlicher Aufsicht und bei Kranken, etwa bei unfruchtbaren Männern, die zwei Monate lang jeden zweiten Tag 600 mg in den Muskel bekamen.38 Das Risiko liegt woanders. Die US-Arzneimittelbehörde warnte mehrfach vor Infusionen, die aus Glutathion-Pulver für Nahrungsergänzungsmittel hergestellt wurden, weil der Rohstoff verunreinigt war und Dutzende Menschen mit Fieber und Schüttelfrost erkrankten.3940
Was in eine Vene oder einen Muskel gelangt, muss keimfrei und frei von Bakterienresten sein, und das lässt sich bei Ware unklarer Herkunft nicht prüfen. Bei Fieber, Schüttelfrost oder Ausschlag nach einer Spritze ist sofort ärztliche Hilfe nötig, notfalls über die 112.
Was ist der Unterschied zwischen NAC und Glutathion?
N-Acetylcystein, kurz NAC, ist kein Glutathion, sondern ein Baustein, aus dem der Körper es herstellt. Es liefert Cystein, den knappsten der drei Bausteine, und ist in Deutschland vor allem als Arzneimittel gegen zähen Schleim in den Bronchien bekannt. Dahinter steht eine andere Strategie. Statt fertiges Glutathion durch den Darm zu bringen, soll der Körper es mit NAC selbst bilden.
Direkt verglichen wurden beide kaum. In der einzigen Studie, die neben Glutathion unter der Zunge und geschluckten Kapseln auch NAC prüfte, schnitt die Form für unter die Zunge beim Plasmaspiegel am besten ab, ein Ergebnis von Hersteller-Autoren.14 Was NAC selbst bewirkt, ist eine eigene Frage mit eigenen Studien, und die Ergebnisse lassen sich nicht auf Glutathion übertragen.
Wie wird Glutathion dosiert, und wann sollte man es einnehmen?
Eine Menge mit belegter Wirkung gibt es für keine Form von Glutathion. Die Studien mit Kapseln verwendeten meist 250 bis 1.000 mg am Tag, und darüber ist nichts untersucht. Ob morgens oder abends, mit oder ohne Essen besser ist, hat keine Studie verglichen. Eine der Studien teilte die Tagesmenge auf zwei Portionen auf,3 einen Grund dafür liefert sie aber nicht.
| Form | Menge in Studien | Was gezeigt wurde |
|---|---|---|
| Kapsel, reduziert | 250 bis 1.000 mg täglich, bis 6 Monate2 | Spiegel umstritten, kein Warnsignal |
| Liposomal | 500 bis 1.260 mg täglich, bis 3 Monate98 | Spiegel unklar, Studien klein |
| Unter der Zunge, Schmelzfilm | Einzeldosis bis 4 Wochen1341 | erste Hinweise auf Spiegel |
| S-Acetyl | keine Placebo-Studie | EFSA: höchstens 300 mg täglich16 |
| Infusion (Klinik) | 1.500 mg je m² Körperoberfläche vor jeder Chemo17 | nur ärztlich, nicht übertragbar |
Für hochdosierte Präparate mit deutlich mehr als 1.000 mg am Tag fehlen damit Daten zu Nutzen und Sicherheit. Bei S-Acetyl-Glutathion sollte die Tagesmenge 300 mg nicht übersteigen, und auch sonst spricht nichts dafür, über die in Studien geprüften Mengen hinauszugehen.
Unsere Einordnung
Keine Form von Glutathion zum Einnehmen hat bisher gezeigt, dass sie gesünder macht, und ob überhaupt mehr im Körper ankommt, ist offen. Die Belege für liposomale und andere neue Formen stammen vor allem aus kleinen Studien von Herstellern. Infusionen sind ein Arzneimittel für die Klinik: Vor einer Krebsbehandlung mit Cisplatin oder Oxaliplatin schützen sie wahrscheinlich etwas vor Nervenschäden, zur Hautaufhellung sind sie nicht geprüft und riskant.
Häufige Fragen
Welches Glutathion ist das beste?
Das lässt sich nicht sagen, weil keine Studie die Formen an einem gesundheitlichen Ziel verglichen hat. Die Belege für eine bessere Aufnahme stammen aus kleinen Einzeldosis-Studien, die oft von Herstellern durchgeführt wurden, und für keine Form ist eine Wirkung belegt.
Glutathion als Kapsel oder flüssig?
Flüssige Präparate sind meist liposomal, also in Fettbläschen verpackt. Ob sie mehr bewirken als Kapseln, ist unklar; direkt verglichen wurden die Formen nur über wenige Stunden nach einer einzelnen Gabe.
Kann man Glutathion und Selen zusammen einnehmen?
Untersucht wurde diese Kombination nicht. Selen braucht der Körper für Enzyme, die mit Glutathion zusammenarbeiten, doch daraus folgt nicht, dass beides zusammen eingenommen mehr bewirkt. Für Selen gilt eine eigene Höchstmenge, die nicht überschritten werden sollte.
Was bedeutet L-Glutathion?
Das L bezeichnet die natürliche Form der Bausteine, wie sie auch im Körper vorkommt. L-Glutathion und Glutathion meinen auf Etiketten fast immer dasselbe, nämlich reduziertes Glutathion.
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Alle Themen zu Glutathion
Alle 41 Quellen
| # | Studie | Wer / was | Ergebnis | Typ |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Witschi et al. 1992, Eur J Clin Pharmacol | 7 gesunde Freiwillige, Einzeldosis 0,15 mmol/kg (rund 3 g) | Glutathion, Cystein und Glutamat im Plasma über 270 Minuten nicht signifikant gestiegen | Einzeldosis-Studie ohne Kontrolle |
| 2 | Richie et al. 2015, Eur J Nutr | 54 gesunde Nichtraucher, 250 oder 1.000 mg/Tag oder Placebo über 6 Monate | Glutathion nach 6 Monaten +30 bis 35 % in Erythrozyten, Plasma und Lymphozyten (1.000 mg), +17 % im Vollblut und +29 % in Erythrozyten (250 mg; jeweils P < 0,05); nach 1 Monat Pause wieder Ausgangswert | RCT (maßgeblich) |
| 3 | Allen & Bradley 2011, J Altern Complement Med | 40 gesunde Erwachsene, 2 × 500 mg/Tag oder Placebo über 4 Wochen | reduziertes und oxidiertes Glutathion in Erythrozyten sowie deren Verhältnis unverändert | RCT (Gegenbefund) |
| 4 | Søndergård et al. 2021, Appl Physiol Nutr Metab | 20 übergewichtige Männer, davon 10 mit Typ-2-Diabetes, 1.000 mg/Tag oder Placebo über 3 Wochen | Muskel-Glutathion numerisch etwa +19 %, Verhältnis zu oxidiertem Glutathion unverändert | RCT (Gegenbefund) |
| 5 | Park et al. 2014, J Agric Food Chem | gesunde Freiwillige, Einzeldosis 50 mg/kg | freies Glutathion in Plasma und Blutzellen unverändert, eiweißgebundenes Glutathion im Plasma nach 60 bis 120 Minuten gestiegen (P < 0,01) | Einzeldosis-Studie ohne Kontrolle |
| 6 | Kalamkar et al. 2022, Antioxidants (Basel) | 250 Menschen mit Typ-2-Diabetes unter Therapie, davon 125 zusätzlich 500 mg/Tag über 6 Monate; Kontrolle ohne Placebo | Blut-Glutathion nach 3 Monaten deutlich gestiegen (Cohen's d = 1,01; p < 0,001) | kontrollierte Studie ohne Placebo |
| 7 | Valdivia et al. 2017, AIDS Res Hum Retroviruses | 30 Menschen mit HIV und CD4-Zahl unter 350/mm³, liposomales Glutathion oder leere Liposomen über 3 Monate | Glutathion in CD4-Zellen gestiegen, in der Placebogruppe keine Veränderung | RCT (maßgeblich) |
| 8 | To et al. 2021, Front Cell Infect Microbiol | Erwachsene mit Typ-2-Diabetes, 1.260 mg liposomales Glutathion/Tag oder leere Liposomen über 3 Monate (Zahl im Abstract und Volltext nicht genannt) | reduziertes Glutathion in allen Blutbestandteilen gehalten, in der Placebogruppe gesunken | RCT |
| 9 | Sinha et al. 2018, Eur J Clin Nutr | 12 gesunde Erwachsene, 500 oder 1.000 mg/Tag über 1 Monat, ohne Placebo; vom Hersteller finanziert | nach 2 Wochen +40 % Vollblut, +25 % Erythrozyten, +28 % Plasma, +100 % Blutzellen (P < 0,05) | Pilotstudie ohne Kontrolle |
| 10 | Prasad et al. 2026, Br J Nutr | 12 gesunde Erwachsene, Einzeldosis 1 g liposomal oder normal, offen, Hersteller-Autoren | Höchstwert im Plasma mit liposomaler Form etwa 6-mal höher als mit normalem Glutathion | offene Vergleichsstudie |
| 11 | Solnier et al. 2026, Antioxidants (Basel) | 14 gesunde Erwachsene, Einzeldosen dreier Formen im Crossover (mizellar, liposomal, normal), ohne Placebo; Herstellerbeteiligung | mizellare Form gegenüber normalem Glutathion rund 2,5-fach höhere Blutexposition (p = 0,0064) | RCT (Formenvergleich) |
| 12 | Ly et al. 2015, J Interferon Cytokine Res | 15 Menschen mit HIV (8 Glutathion, 7 Placebo laut Volltext), 13 Wochen | Glutathion-Werte unter Placebo unverändert; Studie berichtet Verbesserungen unter Glutathion | RCT (klein) |
| 13 | Bruggeman et al. 2019, PLoS One | 15 gesunde Erwachsene, einfach verblindetes Placebo-Crossover, Einzeldosis einer Mundlösung | Glutathion in Erythrozyten stärker gestiegen als mit Placebo (p = 0,001), Gesamt-Glutathion ebenfalls (p = 0,015) | RCT (Crossover, maßgeblich) |
| 14 | Schmitt et al. 2015, Redox Biol | 20 Erwachsene mit metabolischem Syndrom, Crossover sublingual gegen geschlucktes Glutathion und N-Acetylcystein, je 3 Wochen; Hersteller-Autoren | sublingual höheres Gesamt- und reduziertes Glutathion im Plasma und höheres Verhältnis zu oxidiertem Glutathion als geschluckt (p = 0,003) | RCT (Formenvergleich) |
| 15 | Weschawalit et al. 2017, Clin Cosmet Investig Dermatol | 57 gesunde Frauen (Volltext), 250 mg/Tag reduziertes oder oxidiertes Glutathion oder Placebo, 12 Wochen | Melaninindex und UV-Flecken tendenziell niedriger als mit Placebo | RCT |
| 16 | EFSA 2026, EFSA J | Sicherheitsbewertung S-Acetyl-Glutathion als neuartiges Lebensmittel | sicher bis 300 mg/Tag für Erwachsene, abgeleitet aus Lebergewichts-Zunahme im Tierversuch (BMDL10 877 mg/kg, Sicherheitsfaktor 200); Schwangere und Stillende ausgenommen | Behördenbewertung |
| 17 | Albers et al. 2014, Cochrane Database Syst Rev | 7 RCTs mit Glutathion, 387 Pers. unter Cisplatin, Oxaliplatin oder Carboplatin | Neurotoxizität NCI-CTC ≥ 2 RR 0,29 (0,10 bis 0,85); objektive Messungen nur qualitativ; Daten insgesamt nicht ausreichend | Cochrane-Review (maßgeblich) |
| 18 | Geum et al. 2026, Basic Clin Pharmacol Toxicol | Netzwerk-Meta-Analyse, 25 RCTs, 1.625 Pers. unter Chemotherapie, Glutathion, NAC, Vitamin E und weitere Mittel | alle Schweregrade: kein Mittel signifikant; Grad 3/4 Glutathion OR 0,34 (95 % CrI 0,13 bis 0,79); in doppelblinden Studien nicht erhalten | Netzwerk-Meta-Analyse |
| 19 | Loprinzi et al. 2020, J Clin Oncol | Leitlinie der American Society of Clinical Oncology (ASCO) zu Nervenschäden durch Chemotherapie | keine Empfehlung für Glutathion zur Vorbeugung (Datenlage nicht ausreichend) | Leitlinie |
| 20 | Leal et al. 2014, Cancer | 185 Erwachsene unter Paclitaxel/Carboplatin, 1,5 g/m² Glutathion (94) oder Placebo (91), doppelblind, Phase 3 | CIPN20 p = 0,21; Grad ≥ 2 p = 0,449; Zeit bis Grad ≥ 2 p = 0,039 zugunsten Placebo; Tumorprogression ohne Unterschied | Placebo-RCT (Gegenbefund) |
| 21 | Cascinu et al. 2002, J Clin Oncol | 52 Erwachsene mit Darmkrebs unter Oxaliplatin, 1.500 mg/m² Glutathion oder Kochsalz, doppelblind | Grad 2–4 nach 8 Zyklen 2 vs. 11 (p = 0,003), nach 12 Zyklen 3 vs. 8 (p = 0,004); Ansprechen des Tumors 26,9 vs. 23,1 % | Placebo-RCT |
| 22 | Cascinu et al. 1995, J Clin Oncol | 50 Erwachsene mit Magenkrebs unter Cisplatin, Glutathion-Infusion plus Spritzen oder Kochsalz, doppelblind | Neuropathie nach 15 Wochen 4 von 24 vs. 16 von 18 (p = 0,0001) | Placebo-RCT |
| 23 | Dong et al. 2010, Zhonghua Zhong Liu Za Zhi | 93 Erwachsene unter FOLFOX4 (Oxaliplatin), Calcium/Magnesium, Glutathion (33) oder Kochsalz (31), doppelblind | Neuropathie Grad 1–2 nach 6 Zyklen 88,9 % mit Glutathion vs. 85,2 % mit Kochsalz; kein signifikanter Unterschied | Placebo-RCT (Gegenbefund) |
| 24 | Smyth et al. 1997, Ann Oncol | 151 Frauen mit Eierstockkrebs unter Cisplatin, mit oder ohne Glutathion, doppelblind | periphere Nervenschäden im Lebensqualitäts-Fragebogen signifikant seltener | Placebo-RCT |
| 25 | Sarkar et al. 2025, Int J Dermatol | systematische Übersicht der letzten 10 Jahre, darunter 5 RCTs und 1 offene Studie zu oralem Glutathion | 250 mg einmal, 250 mg zweimal und 500 mg einmal täglich senkten den Melaninindex signifikant gegenüber Placebo; Effekte nicht anhaltend | Systematische Übersicht (ohne Meta-Analyse) |
| 26 | Aloraini et al. 2026, J Med Life | narrative Übersicht zu Infusion, Kapsel und Creme | nur begrenzte, uneinheitliche Belege bei kleinen Studien; häufige Mitgabe von Vitamin C verwischt den Eigeneffekt; Hinweise auf Leber-, Überempfindlichkeits- und Nierenprobleme | Übersichtsarbeit |
| 27 | Wei & Zhao 2025, BMC Gastroenterol | 90 Erwachsene mit chronischer Hepatitis B, Entecavir mit oder ohne 1,2 g Glutathion als Infusion täglich über 3 Monate, offen | ALT, Bilirubin, Fibrosemarker stärker gesenkt, Albumin stärker gestiegen; HBV-DNA-negativ nach 48 Wochen 68,9 vs. 42,2 % (p < 0,05) | RCT (ohne Placebo) |
| 28 | Bresci et al. 1991, Minerva Med | 80 Erwachsene mit alkoholbedingter Lebererkrankung, 300 mg Glutathion oder 10 mg Vitamin K über 30 Tage | AST, ALT, GGT mit Glutathion signifikant stärker verbessert | RCT (aktive Kontrolle) |
| 29 | Huang et al. 2009, Zhongguo Wei Zhong Bing Ji Jiu Yi Xue | 40 Schwerverbrannte mit Leberschaden, Glutathion oder Energielösung über 7 bis 14 Tage | ALT, AST, GGT, Bilirubin nach 14 Tagen niedriger (p < 0,05); ALP ohne Unterschied | RCT (ohne Placebo) |
| 30 | Huang et al. 2005, Zhongguo Wei Zhong Bing Ji Jiu Yi Xue | 45 Erwachsene mit akuter Pankreatitis, Standardbehandlung mit oder ohne 1,2 g Glutathion als Infusion über 7 Tage | TNF-α, IL-6, ALT, AST, Kreatinin, Harnstoff stärker gesenkt (p < 0,05) | RCT (ohne Placebo) |
| 31 | Wang et al. 2015, J Interv Cardiol | 825 Erwachsene bei Koronarangiografie, 1.800 mg Glutathion einmalig oder Placebo | Nierenschaden 5,07 vs. 4,97 %, RR 1,04 (0,59 bis 1,83; p = 0,886) | Placebo-RCT (maßgeblich, Gegenbefund) |
| 32 | Jin et al. 2015, Braz J Med Biol Res | 505 Erwachsene ab 75 Jahren bei Koronarangiografie, Flüssigkeit mit oder ohne Glutathion | Nierenschaden 6,49 vs. 7,41 % (p = 0,68) | RCT (ohne Placebo, Gegenbefund) |
| 33 | Wang et al. 2020, J Int Med Res | 396 Diabetiker ab 65 Jahren bei Koronarintervention, Flüssigkeit mit oder ohne Glutathion | Nierenschaden 5,88 vs. 6,77 %, kein signifikanter Unterschied | RCT (ohne Placebo, Gegenbefund) |
| 34 | Arrivi et al. 2023, Life (Basel) | 100 Erwachsene mit akutem Herzinfarkt bei Notfall-Katheter, Glutathion-Natriumsalz oder Kochsalz, danach beide Gruppen Glutathion nach 24, 48 und 72 h; ungeplante Teilauswertung | Nierenschaden 10 vs. 38 % (p < 0,001); adjustiert OR 0,17 (0,04 bis 0,61) | Placebo-RCT (Teilauswertung) |
| 35 | Costagliola et al. 1992, Nephron | 20 Dialysepatienten, 1.200 mg Glutathion oder Placebo über 120 Tage, doppelblind | Hämatokrit und Hämoglobin gestiegen, unter Placebo keine signifikante Änderung; nach Absetzen Rückgang | Placebo-RCT |
| 36 | De Mattia et al. 1998, Metabolism | 10 Pers. mit Typ-2-Diabetes und 10 Gesunde, Glutathion- oder Kochsalz-Infusion über 1 Stunde im Crossover, einfach verblindet | Glukoseaufnahme Diabetiker 25,3 → 31,4 µmol/kg/min (p < 0,001); Gesunde 37,1 → 39,5 (p < 0,05) | Placebo-RCT (Crossover) |
| 37 | Qian et al. 2017, Cent Eur J Immunol | 104 Erwachsene mit chronischer Hepatitis B, Inosin-Infusion mit oder ohne 1.200 mg Glutathion als Infusion über 8 Wochen | AST, ALT, Bilirubin, Gallensäuren, Fibrose- und Entzündungsmarker gegenüber Kontrolle gesenkt | RCT (ohne Placebo) |
| 38 | Lenzi et al. 1993, Hum Reprod | 20 Männer mit Dyspermie, 600 mg i.m. jeden zweiten Tag oder Placebo, je 2 Monate im Crossover | signifikant bessere Vorwärtsbeweglichkeit, Kinetik und Morphologie der Spermien | RCT (Crossover) |
| 39 | US-FDA 2019, US Food and Drug Administration | Hinweis der US-FDA an herstellende Apotheken, 8 Patienten | Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Schüttelfrost nach Infusionen aus Nahrungsergänzungs-Rohstoff; bis zum Fünffachen der zulässigen Endotoxinmenge | Behördenwarnung |
| 40 | US-FDA 2026, US Food and Drug Administration | Hinweis der US-FDA an herstellende Apotheken, mindestens 30 Patienten | Fieber, Schüttelfrost, Schwindel, schock- oder sepsisähnliche Beschwerden, teils im Krankenhaus; Charge nicht mehr verwenden | Behördenwarnung |
| 41 | Jung et al. 2026, Eur J Pharm Biopharm | gesunde Erwachsene, Schmelzfilm gegen Tablette (100 mg/Tag über 4 Wochen), ohne Placebo | beide Formen erhöhten das Glutathion im Blut; Schmelzfilm nach 4 und 6 Stunden höhere Plasmawerte als die Tablette | RCT (Formenvergleich) |
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