Die kurze Antwort
Fast alle Studien prüften Trockenextrakte aus den Früchten als Tablette oder Kapsel, einige auch Tropfenlösungen. Ob eine dieser Formen besser wirkt, wurde nie direkt verglichen. Wichtiger ist der Extrakt selbst, denn die Milligramm-Angaben verschiedener Präparate lassen sich kaum vergleichen. Tee, ganze Früchte und Bio-Ware sind nicht untersucht, und Mischpräparate mit weiteren Pflanzen erlauben keine Aussage über Mönchspfeffer allein.
Auf dieser Seite 6 Abschnitte
- Was steckt in Mönchspfeffer-Tabletten?
- Was ist Mönchspfeffer-Extrakt, und warum unterscheiden sich die mg-Angaben?
- Mönchspfeffer-Tropfen: Wie wurden sie in Studien dosiert?
- Wirkt Mönchspfeffer-Tee genauso wie Tabletten?
- Welche Mönchspfeffer-Präparate gibt es, und zählen Kombinationen?
- Ist Bio-Mönchspfeffer besser?
Die Früchte des Mönchspfeffer-Strauchs sind klein, dunkel und rund, kaum größer als ein Pfefferkorn. In einer Teemischung liegen sie so, wie sie geerntet und getrocknet wurden. In einer Tablette dagegen ist von ihnen nichts mehr zu erkennen, denn für Tabletten, Kapseln und Tropfen werden die Früchte zuerst mit einem Lösungsmittel ausgezogen und die gelösten Inhaltsstoffe zu einem Extrakt eingedickt. Genau dieser Schritt macht die Präparate so verschieden, und er erklärt auch, warum die Zahl auf der Packung so wenig über die Stärke verrät. Dabei ist die Frage nach der richtigen Form berechtigt, denn wer zu Mönchspfeffer greift, will wissen, ob die gewählte Darreichung derjenigen entspricht, mit der die Studien gearbeitet haben.
Was steckt in Mönchspfeffer-Tabletten?
In den meisten Tabletten steckt ein Trockenextrakt aus den Früchten, also eingedickte Inhaltsstoffe statt gemahlener Pflanze. Solche Tabletten bilden auch das Fundament der Forschung. In der größten europäischen Placebo-Studie zum prämenstruellen Syndrom (PMS), also zu Beschwerden in den Tagen vor der Regel, nahmen Frauen drei Zyklen lang täglich eine Tablette mit Trockenextrakt.1 In einer Schweizer Untersuchung enthielt jede Tablette 20 mg Extrakt.2
Neben dem Extrakt enthält jede Tablette Hilfsstoffe, die sie in Form halten und zerfallen lassen. Das unterscheidet sie nicht von anderen Arzneien und sagt über die Wirkung nichts aus. Dafür kommt es auf zwei andere Angaben an: welcher Extrakt verwendet wurde und wie viel davon eine Tablette enthält. Erst damit lässt sich ein Präparat neben die Studien legen, die Mönchspfeffer bei PMS und Brustspannen untersucht haben.
So wurde gemessen
- Größte europäische Placebo-Studie: 170 Frauen mit PMS ausgewertet, eine Tablette Trockenextrakt am Tag über drei Zyklen; deutlich gebessert waren 52 % gegenüber 24 % unter Placebo.1
- Schweizer Studie: 43 Frauen ausgewertet, eine Tablette mit 20 mg Extrakt täglich, drei Zyklen, ohne Vergleichsgruppe.2
Mönchspfeffer-Kapseln oder Tabletten: Gibt es Unterschiede?
Ob Kapseln anders wirken als Tabletten, ist nie direkt verglichen worden. Beide Formen kamen in Studien vor. In einer Studie zur Gelbkörperschwäche, bei der die zweite Zyklushälfte zu kurz ausfällt, bekamen Frauen Kapseln mit 20 mg,3 und in einer Studie zu Wechseljahresbeschwerden enthielten die Kapseln 30 mg Extrakt.4 Wie eine Kapsel ihren Inhalt im Magen freigibt und ob das eine Rolle spielt, hat niemand gemessen. Für die Praxis bleiben deshalb eher Alltagsfragen, etwa ob sich eine Kapsel leichter schlucken lässt oder ob die Hülle aus Gelatine besteht, was für Menschen, die keine tierischen Produkte verwenden, den Ausschlag geben kann.
Gerade bei großen Zahlen auf Kapseln ist Vorsicht geboten. In einer neueren Studie wog jede Kapsel 300 mg, eingestellt war sie aber auf einen bestimmten Pflanzenstoff, von dem sie nur 4,5 mg enthielt.5 Mit den 20 mg anderer Präparate hat diese Zahl nichts zu tun. Deshalb zählt bei der Wahl nicht die Hülle, sondern der Inhalt, und der steht im besten Fall auf der Packung, wie die Studien zur Mönchspfeffer-Dosierung zeigen.
So wurde gemessen
- Kapseln mit 20 mg: 52 Frauen mit Gelbkörperschwäche, 37 davon ausgewertet, drei Monate.3
- Kapseln mit 30 mg Extrakt: 52 Frauen in den Wechseljahren, acht Wochen.4
- 300-mg-Kapsel: 60 Frauen nach der Menopause, eine Kapsel täglich über 60 Tage, eingestellt auf 4,5 mg eines Leitstoffs; vom Hersteller mitfinanziert.5
Was ist Mönchspfeffer-Extrakt, und warum unterscheiden sich die mg-Angaben?
Ein Extrakt ist ein Konzentrat aus den getrockneten Früchten, und wie stark es konzentriert ist, unterscheidet sich von Präparat zu Präparat. Entsprechend weit reichen die geprüften Mengen. Sie beginnen bei gut 3 mg Trockenextrakt am Tag6 und enden bei Extrakten, die 40 mg Früchten entsprachen.7 Beides wurde in Studien als Tagesmenge geprüft. Entscheidend ist, wie viel Frucht in einem Milligramm Extrakt steckt.
Schon die Einheit kann täuschen. Manche Hersteller nennen die Menge des fertigen Extrakts, andere die Menge Früchte, aus der er stammt. In einer Studie mit gesunden Männern wurden die Tagesmengen ausschließlich in Früchten angegeben, von 120 bis 480 mg.8 Eine Packung mit der größeren Zahl kann deshalb weniger Extrakt enthalten als eine mit der kleineren.
Hinzu kommt, dass die Extrakte nicht gleich sind. Je nach Herstellung können sie sich in ihrer Zusammensetzung unterscheiden, und eine ungarische Auswertung zog daraus eine strenge Konsequenz: Von 21 Studien zu PMS ließ sie nur jene gelten, die ihr Präparat genau beschrieben, und am Ende blieben drei Studien mit nur zwei Extrakten übrig.9 Ähnlich fiel der Befund einer Übersicht aus Brasilien und Kanada aus. Sie fand in acht Studien drei verschiedene Extrakte, gemessen mit sehr unterschiedlichen Fragebögen, was den Vergleich der Ergebnisse stark einschränkt.10
Selbst innerhalb eines einzigen Extrakts entscheidet die Menge. Mit 20 mg linderte er in einer Studie die Beschwerden stärker als mit 8 mg und stärker als ein Scheinpräparat, während 30 mg keinen weiteren Vorteil brachten.11 Daraus folgt eine schlichte Regel. Ergebnisse lassen sich weder von einem Extrakt auf einen anderen übertragen noch beliebig hochrechnen.
So wurde gemessen
- Spanne der Studienmengen: 3,2 bis 4,8 mg Trockenextrakt täglich über 16 Wochen6 bis zu einem Extrakt „entsprechend 40 mg Droge“ über drei Zyklen.7
- Angabe als Früchte: Extrakt aus 120, 240 oder 480 mg Früchten täglich, je 14 Tage, 20 gesunde Männer.8
- Genau beschriebene Präparate: 21 Studien geprüft, 3 doppelblinde Placebo-Studien mit 520 Frauen und zwei Spezialextrakten erfüllten die Kriterien; die meisten anderen beschrieben ihr Präparat unvollständig.9
- Uneinheitliche Studien: 8 randomisierte Studien, drei verschiedene Präparate, sehr unterschiedliche Diagnosekriterien und Messinstrumente.10
- Dosisvergleich: 162 Frauen, 8, 20 oder 30 mg desselben Extrakts oder Placebo, drei Zyklen.11
Mönchspfeffer-Tropfen: Wie wurden sie in Studien dosiert?
Tropfen wurden in Studien meist mit vierzig Tropfen täglich gegeben, in einer Studie auch zweimal dreißig. Diese zweite Variante erhielten Frauen mit zyklischem Brustspannen, und in den ersten beiden Zyklen gingen ihre Schmerzen stärker zurück als mit einem Scheinpräparat.12 Eine iranische Studie gab vierzig Tropfen nur an den sechs Tagen vor der Periode.13 Eine andere verabreichte sie täglich, acht Wochen lang, an Frauen nach den Wechseljahren.14
Doch wie viel Extrakt in einem Tropfen steckt, hängt von der jeweiligen Lösung ab. Ohne Angabe des Herstellers lässt sich das nicht in Tabletten-Milligramm umrechnen. Einen direkten Vergleich von Tropfen und Tabletten gibt es ebenfalls nicht, sodass offen ist, ob eine der beiden Formen besser abschneidet. Was die Tropfenstudien bei Mönchspfeffer in den Wechseljahren gefunden haben, gilt deshalb erst einmal nur für die geprüfte Lösung.
So wurde gemessen
- Brustspannen: 97 Frauen, 2 × 30 Tropfen täglich über drei Zyklen; Vorsprung nach einem und zwei Zyklen, nach drei Zyklen nicht mehr sicher.12
- PMS: 128 Frauen, 40 Tropfen an den sechs Tagen vor der Periode, sechs Zyklen.13
- Nach der Menopause: 60 Frauen von 50 bis 70 Jahren, 40 Tropfen täglich über acht Wochen.14
Wirkt Mönchspfeffer-Tee genauso wie Tabletten?
Ob Tee wirkt, ist nicht untersucht, denn keine Studie hat einen Aufguss geprüft. Beim Tee werden die zerstoßenen Früchte mit heißem Wasser übergossen. Welcher Anteil ihrer Inhaltsstoffe dabei in die Tasse gelangt, hat niemand gemessen, und kein Etikett gibt an, wie viel davon am Ende getrunken wird. Die Ergebnisse der Extrakt-Studien lassen sich deshalb nicht auf Tee übertragen.
Ganze Früchte zu schlucken, ist keine harmlose Abkürzung. Ein Fallbericht aus der Türkei beschreibt, wie verschluckte Mönchspfeffer-Samen im Dickdarm einen Pfropf bildeten und den Darm verschlossen.15 Mit Extrakt-Tabletten hat dieser Fall nichts zu tun, er betrifft nur die ganzen Früchte. Die übrigen bekannten Nebenwirkungen von Mönchspfeffer stammen dagegen fast alle aus Studien und Meldungen zu Extrakten.
Sicherheitshinweis
Bei starken Bauchschmerzen, Erbrechen und ausbleibendem Stuhlgang ist sofort ärztliche Hilfe nötig, notfalls über die 112.
Welche Mönchspfeffer-Präparate gibt es, und zählen Kombinationen?
Im Handel sind Einzelpräparate mit Mönchspfeffer allein und Mischungen mit weiteren Pflanzen oder Vitaminen, doch nur aus den Einzelpräparaten lässt sich ablesen, was Mönchspfeffer bewirkt. Einzelpräparate gibt es als zugelassene pflanzliche Arzneimittel und als Nahrungsergänzungsmittel. Das ist mehr als ein Unterschied im Etikett. Bei einem Arzneimittel prüft eine Behörde vor der Zulassung die Unterlagen zu Qualität und Herstellung, während ein Nahrungsergänzungsmittel nur angemeldet wird. Dass ein Arzneimittel besser wirkt, ist damit nicht gesagt. Es lässt sich aber leichter mit einem geprüften Extrakt abgleichen, weil Extrakt und Menge genau angegeben sind. Auf beiden Arten von Packungen steht oft der lateinische Name Agnus castus, gemeint ist dieselbe Pflanze.
Anders liegt der Fall bei Mischpräparaten, die Mönchspfeffer etwa mit Johanniskraut, Soja oder Traubensilberkerze kombinieren. Als Beleg für Mönchspfeffer zählen solche Studien nicht, weil sich der Anteil der einzelnen Pflanze nicht herauslösen lässt. Das gilt in beide Richtungen. Weder ein gutes noch ein schlechtes Ergebnis einer Mischung verrät, was Mönchspfeffer allein bewirkt. Auch homöopathische Mittel mit dem Namen Agnus castus gehören in diese Kategorie, denn sie enthalten den Extrakt nur stark verdünnt.
Für den Abgleich eines Präparats mit den Studien lohnt sich der Blick auf drei Angaben: den Pflanzenteil, also die Früchte, die Menge Extrakt je Tagesportion und das Verhältnis von Früchten zu Extrakt. Fehlen diese Angaben, bleibt offen, ob das Präparat einem geprüften Extrakt entspricht.
Ist Bio-Mönchspfeffer besser?
Ob Bio-Mönchspfeffer besser wirkt, ist nicht untersucht, denn keine Studie hat Bio-Ware mit herkömmlicher verglichen. Das Siegel beschreibt, wie die Sträucher angebaut wurden, also etwa ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel. Wie viel Extrakt in der Tablette steckt und wie er hergestellt wurde, verrät es dagegen nicht. Bio kann aus anderen Gründen eine gute Wahl sein, etwa wegen des Anbaus. Mit den Studien lässt sich der Aufpreis aber nicht begründen.
Unsere Einordnung
Geprüft sind Trockenextrakte aus den Früchten als Tablette, Kapsel oder Tropfen, nicht Tee, nicht ganze Früchte und nicht Mischungen. Ob die Form selbst etwas ändert, wurde nie untersucht. Sicher ist nur, dass sich Extrakte und Mengen stark unterscheiden, und deshalb verrät die Milligramm-Zahl erst etwas, wenn klar ist, worauf sie sich bezieht.
Häufige Fragen
Was ist besser: Mönchspfeffer-Tabletten oder Tropfen?
Einen direkten Vergleich gibt es nicht. Beide Formen wurden in Placebo-Studien geprüft, Tabletten deutlich häufiger. Wichtiger als die Form ist, welcher Extrakt in welcher Menge enthalten ist.
Kann man Mönchspfeffer-Früchte einfach essen?
Untersucht ist das nicht, und ein Fallbericht beschreibt einen Darmverschluss durch verschluckte Samen.15 Die Studien verwendeten Extrakte, keine ganzen Früchte.
Ist Mönchspfeffer aus der Apotheke besser?
Vergleichsstudien nach Bezugsquelle gibt es nicht. Bei zugelassenen Arzneimitteln sind Extrakt und Menge in der Regel genau angegeben, was den Abgleich mit den Studien erleichtert.
Was bedeutet Agnus castus auf der Packung?
Das ist der lateinische Name der Pflanze, vollständig Vitex agnus-castus. Gemeint ist derselbe Mönchspfeffer. Bei homöopathischen Mitteln mit diesem Namen ist der Extrakt allerdings stark verdünnt, und sie wurden nur in Mischungen untersucht.
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Alle Themen zu Mönchspfeffer
Alle 15 Quellen
| # | Studie | Wer / was | Ergebnis | Typ |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Schellenberg 2001, BMJ | 1 RCT, 170 Frauen mit PMS, Tablette mit Trockenextrakt aus den Früchten täglich oder Placebo, 3 Zyklen | Ansprechen 52 vs. 24 %; leichte Nebenwirkungen 4 vs. 3 Frauen | RCT |
| 2 | Berger et al. 2000, Arch Gynecol Obstet | 50 Frauen mit PMS (43 ausgewertet), Tablette mit 20 mg Extrakt täglich, 3 Zyklen, ohne Kontrollgruppe | Beschwerdewert −42,5 %; kein Unterschied zwischen Frauen mit und ohne Pille | Offene Studie |
| 3 | Milewicz et al. 1993, Arzneimittelforschung | 1 RCT, 52 Frauen mit Gelbkörperschwäche (37 ausgewertet), Kapsel mit 20 mg täglich oder Placebo, 3 Monate | Prolaktin-Reaktion gesenkt und zweite Zyklushälfte normalisiert, nur in der Mönchspfeffer-Gruppe | RCT |
| 4 | Naseri et al. 2019, Korean J Fam Med | 1 RCT, 52 Frauen in den Wechseljahren, Extrakt-Kapseln mit 30 mg oder Placebo, 8 Wochen | Gesamtwert der Wechseljahresbeschwerden, Angst und Hitzewallungen besser als unter Placebo | RCT |
| 5 | Reddy et al. 2026, Cureus | 1 RCT, 60 Frauen nach der Menopause, 300-mg-Kapsel eingestellt auf 4,5 mg eines Leitstoffs oder Placebo, 60 Tage | Wechseljahresbeschwerden besser als unter Placebo; vom Hersteller mitfinanziert, mehrere Autoren dort angestellt | RCT (herstellerfinanziert) |
| 6 | Heirati et al. 2021, J Educ Health Promot | 1 RCT, 102 Frauen im gebärfähigen Alter, Tablette mit 3,2 bis 4,8 mg Trockenextrakt oder Placebo, 16 Wochen | Gesamtwert Sexualfunktion nach 16 Wochen besser als Placebo, kein Einzelbereich | RCT |
| 7 | He et al. 2009, Maturitas | 1 RCT, 217 Frauen mit PMS, Extrakt entsprechend 40 mg Früchten oder Placebo, 3 Zyklen | Beschwerden stärker gesunken als unter Placebo; keine schweren Nebenwirkungen | RCT |
| 8 | Merz et al. 1996, Exp Clin Endocrinol Diabetes | 20 gesunde Männer, Extrakt aus 120, 240 oder 480 mg Früchten täglich oder Placebo, je 14 Tage | Prolaktin bei der kleinsten Menge erhöht, bei den größeren leicht gesenkt | Placebo-Studie (Laborwert) |
| 9 | Csupor et al. 2019, Complement Ther Med | 21 klinische Studien zu PMS geprüft, 3 Doppelblind-Studien mit 520 Frauen und zwei genau beschriebenen Extrakten ausgewertet | Besserung 2,57-mal so häufig wie unter Placebo; die meisten Studien beschrieben ihr Präparat unzureichend | Meta-Analyse |
| 10 | Cerqueira et al. 2017, Arch Womens Ment Health | 8 RCTs zu PMS und PMDS | drei verschiedene Extrakte, sehr uneinheitliche Messinstrumente; Vergleich zwischen Studien dadurch eingeschränkt | Systematischer Review |
| 11 | Schellenberg et al. 2012, Phytomedicine | 1 RCT, 162 Frauen mit PMS, 8, 20 oder 30 mg desselben Extrakts oder Placebo, 3 Zyklen | 20 mg wirksamer als Placebo und als 8 mg; 30 mg ohne Vorteil gegenüber 20 mg | RCT (Dosisvergleich) |
| 12 | Halaska et al. 1999, Breast | 1 RCT, 97 Frauen mit zyklischem Brustspannen, 2 × 30 Tropfen einer Extrakt-Lösung täglich oder Placebo, 3 Zyklen | Schmerz nach 1 und 2 Zyklen stärker gesunken als unter Placebo, nach 3 Zyklen nur noch knapp | RCT |
| 13 | Zamani et al. 2012, Acta Med Iran | 1 RCT, 128 Frauen mit PMS, 40 Tropfen an den 6 Tagen vor der Periode oder Placebo, 6 Zyklen | Beschwerden stärker gebessert als unter Placebo | RCT |
| 14 | Zohreh et al. 2023, J Educ Health Promot | 1 RCT, 60 Frauen von 50 bis 70 Jahren nach der Menopause, 40 Tropfen täglich oder Placebo, 8 Wochen | Sexualfunktion ab Woche 6 besser als unter Placebo | RCT |
| 15 | Somuncu & Solak 2022, J Coll Physicians Surg Pak | 1 Fallbericht aus der Türkei | Darmverschluss durch einen Pfropf aus verschluckten Mönchspfeffer-Samen | Fallbericht |
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