Stoff, Wirkung oder Frage
Ashwagandha · 18 Quellen ausgewertet

Ashwagandha und Gewichtszunahme: Macht es dick oder schlank?

Die einen fürchten ein paar Kilo mehr, die anderen hoffen auf weniger. Die Studien geben beiden Seiten wenig Futter, und das ist schon eine Antwort.

Illustration: KI-generiert
Stand der Evidenz Oktober 202618 QuellenLesezeit 8 Min.So bewerten wir

Die kurze Antwort

In den Placebo-Studien, die das Gewicht maßen, nahmen Menschen mit Ashwagandha nicht zu. Ob es beim Abnehmen hilft, ist unklar: Zwei Studien mit gestressten Erwachsenen meldeten weniger Gewicht, Auswertungen mehrerer Studien und unabhängige Versuche fanden keinen Unterschied. Auch Körperfett, Heißhunger und Muskelmasse sind unklar. Unter Ashwagandha kann das Schilddrüsenhormon T4 leicht steigen.

Auf dieser Seite 6 Abschnitte
  1. Macht Ashwagandha dick? Was ist dran an der Gewichtszunahme?
  2. Hilft Ashwagandha beim Abnehmen?
  3. Senkt Ashwagandha den Körperfettanteil?
  4. Hilft Ashwagandha gegen Heißhunger bei Stress?
  5. Mehr Muskeln statt Fett: Woher kann ein Plus auf der Waage kommen?
  6. Ashwagandha und Schilddrüse: Einfluss auf das Gewicht?

Auf der Waage stehen plötzlich zwei Kilo mehr, und der Verdacht fällt schnell auf die neue Kapsel vom Frühstückstisch. Kaum eine Frage zu Ashwagandha wird so oft gestellt wie die nach der Gewichtszunahme. Gleichzeitig wird die Pflanze im Netz als Hilfe beim Abnehmen angepriesen, vor allem für Menschen, die bei Stress zu viel essen. Beides kann nicht zugleich stimmen. Die Studien zeigen, dass vermutlich beides übertrieben ist.

Macht Ashwagandha dick? Was ist dran an der Gewichtszunahme?

In den Placebo-Studien, die das Gewicht gemessen haben, nahmen Menschen mit Ashwagandha nicht zu. Eine Auswertung von vier solchen Studien fand weder beim Gewicht noch beim Körperfett einen sicheren Unterschied zum Scheinpräparat (Placebo).1 Bei Übergewichtigen in Mexiko, die zusätzlich einen Ernährungsplan befolgten, blieb das Gewicht ebenso unverändert2 wie bei achtzig Gesunden in einer indischen Sicherheitsstudie.3 Auch junge Männer, die trainierten, wogen am Ende mit Ashwagandha nicht mehr als ohne.45 Das Bild ist also ziemlich einheitlich.

Bemerkenswert ist eine Studie, in der man eine Gewichtszunahme am ehesten erwartet hätte. Menschen mit Schizophrenie, bei denen wegen der Medikamente ohnehin genau auf das Gewicht geachtet wird, bekamen zwölf Wochen lang zusätzlich einen Extrakt oder ein Scheinpräparat. Beim Gewicht unterschieden sich die Gruppen nicht.6 Ein Kilo mehr nach Beginn der Einnahme hat also wahrscheinlicher andere Gründe: Ernährung, Bewegung, Schlaf, Medikamente oder eine Erkrankung.

Allerdings liefen diese Studien höchstens ein halbes Jahr, sie schlossen meist gesunde Menschen ein, und keine von ihnen wurde gezielt angelegt, um eine Gewichtszunahme als Nebenwirkung zu entdecken. Für eine Einnahme über viele Monate fehlen deshalb Daten, was auch bei der Frage zählt, wie lange man Ashwagandha einnehmen kann. Wer ohne erkennbaren Grund deutlich zunimmt, sollte das ärztlich abklären lassen, statt es der Pflanze zuzuschreiben.

So wurde gemessen
  • Auswertung: Körpergewicht und Körperfettanteil aus 4 Placebo-Studien mit 191 Personen, überwiegend Sportlern; kein gesicherter Effekt.1
  • Übergewicht: 43 Erwachsene, 500 mg täglich über 40 Tage mit Ernährungsplan; Gewicht, BMI und Taillenumfang ohne Unterschied.2
  • Gesunde: 80 Personen, 2 × 300 mg Wurzelextrakt über 8 Wochen, keine Gewichtsänderung.3 Trainierende Männer: 600 mg über 8 Wochen4 bzw. 500 mg Wurzel-Blatt-Extrakt über 12 Wochen.5
  • Schizophrenie: 66 Personen, 12 Wochen zusätzlich zur Behandlung; Gewicht, Vitalwerte und Laborwerte stabil.6

Hilft Ashwagandha beim Abnehmen?

Ob Ashwagandha beim Abnehmen hilft, ist unklar, weil sich die Studien widersprechen. Die auffälligste kommt aus Indien. Dort nahmen 100 Erwachsene ein halbes Jahr lang zweimal täglich einen Wurzelextrakt oder ein Scheinpräparat, und am Ende hatten die Teilnehmenden mit Extrakt rund sechs Kilo mehr verloren als die Vergleichsgruppe.7 Für eine Pflanze ohne begleitende Diät ist das ein ungewöhnlich großer Unterschied. Der Extrakt kam vom Hersteller, und eine unabhängige Wiederholung fehlt bis heute. Eine ältere Studie mit gestressten Erwachsenen meldete ebenfalls ein besseres Gewicht, nennt in ihrer Zusammenfassung aber keine Zahlen und gibt keinen Geldgeber an.8

Dagegen stehen die Studien ohne Herstellerbeteiligung. Die Übergewichtigen in Mexiko nahmen mit Ashwagandha nicht mehr ab als mit dem Scheinpräparat, obwohl sie dabei einen Ernährungsplan befolgten.2 Ebenso fand die Auswertung mehrerer Studien, deren Autoren keine kommerziellen Interessen angaben, keinen Effekt auf das Gewicht.1 So entsteht ein Muster, das bei Ashwagandha häufig vorkommt: Die großen Erfolge stammen aus wenigen Studien mit Herstellerextrakt, unabhängige Versuche bestätigen sie nicht. Für alle, die abnehmen möchten, ist das ernüchternd. Verlässlich weniger Gewicht verspricht die Studienlage nicht.

So wurde gemessen
  • Positive Studie: 100 Erwachsene von 19 bis 65 Jahren, 91 ausgewertet; 2 × 300 mg Wurzelextrakt über 24 Wochen. Gewicht −8,46 kg gegenüber −2,41 kg mit Placebo, BMI −3,31 gegenüber −0,93.7
  • Ältere Studie: 52 Erwachsene unter chronischem Stress, 2 × 300 mg über 8 Wochen; Gewicht und BMI laut Autoren verbessert, ohne Zahlen im Abstract.8
  • Gegenbefunde: 43 Übergewichtige über 40 Tage2; Auswertung von 4 Studien mit 191 Personen.1

Stress, Cortisol und Gewicht: Was ist dran?

Dass Ashwagandha das Stresshormon Cortisol senkt, ist gut belegt, doch ein Gewichtsverlust folgt daraus nicht nachweislich. Hinter der Werbung steht eine einleuchtende Kette: weniger Stress, weniger Cortisol, weniger Frustessen, weniger Kilos. Das erste Glied hält. Jedes weitere ist bislang eine Annahme. In einer Auswertung von sieben Studien sank der morgendliche Cortisolwert mit Ashwagandha stärker als mit Placebo.9 Doch schon das Stressempfinden der Teilnehmenden veränderte sich in derselben Auswertung nicht gesichert, und ob am Ende der Kette tatsächlich weniger Gewicht steht, haben die Studien nicht gezeigt.

Senkt Ashwagandha den Körperfettanteil?

Ob Ashwagandha den Körperfettanteil senkt, ist unklar, ein großer Effekt ist es jedenfalls nicht. Zwei Auswertungen mit jeweils drei bis vier Studien fanden keinen sicheren Unterschied zum Scheinpräparat.110 Beide schlossen vor allem junge Menschen mit Training ein, bei denen schon das Training selbst den Körper verändert.

Einzelne Studien sehen das anders. So verloren junge Männer mit Krafttraining in einer Studie unter Ashwagandha mehr Körperfett, gemessen mit einer Waage, die Strom durch den Körper schickt.11 Genauer ist eine Röntgenmessung des ganzen Körpers, und mit dieser Methode fand eine Studie zu Ashwagandha in den Wechseljahren bei Frauen nach der Menopause einen kleinen Vorteil von wenigen Zehntelprozent.12 Im Spiegel wäre das kaum zu sehen. Eine andere Studie mit derselben genauen Messung sah dagegen keinen Unterschied.5

So wurde gemessen
  • Auswertungen: 4 Studien mit 191 Personen ohne gesicherten Effekt1; 3 Krafttrainings-Studien mit 161 Personen, Körperfett SMD −0,32 (95 % KI −0,72 bis 0,08), alle Studien vom Hersteller finanziert oder beliefert.10
  • Positiv: 57 junge Männer, 8 Wochen, Bioimpedanz-Messung11; 66 Frauen nach der Menopause, 600 mg über 12 Wochen, DXA: −0,6 gegenüber +0,03 Prozentpunkten.12
  • Ohne Unterschied: 38 trainierende Männer, DXA, 12 Wochen.5

Hilft Ashwagandha gegen Heißhunger bei Stress?

Ob Ashwagandha Heißhunger dämpft, ist unklar, auch wenn drei kleine Studien in diese Richtung weisen. In allen dreien gaben die Teilnehmenden mit Ashwagandha in einem Fragebogen weniger Heißhunger an als mit Placebo. Das klingt zunächst vielversprechend. Eine davon lief mit gesunden Studierenden, die einen Monat lang einen Wurzelextrakt nahmen. Am Ende hatten sie weniger Heißhunger, obwohl sich ihr Stress nicht klar verbessert hatte.13 Die beiden anderen Studien stammen aus Indien, und in der jüngeren lieferte der Hersteller den Extrakt.78

Wie groß der Unterschied war, nennen die Zusammenfassungen nicht, und eine Auswertung über mehrere Studien fehlt. Ob weniger Heißhunger am Ende auch zu weniger Gewicht führt, ist deshalb offen, denn die einzige Studie mit deutlichem Gewichtsverlust steht bisher allein und wurde nie unabhängig wiederholt. Für Menschen, die unter Stress zu viel essen, ist Ashwagandha nach heutiger Studienlage kein verlässliches Mittel.

Mehr Muskeln statt Fett: Woher kann ein Plus auf der Waage kommen?

Mehr Muskeln durch Ashwagandha sind unklar und eher keine Erklärung für ein höheres Gewicht. Die Hoffnung auf Muskelaufbau stützt sich vor allem auf Studien, die Arme und Brust mit dem Maßband vermaßen. So wuchs bei jungen Männern mit Krafttraining der Umfang von Oberarm und Brust mit Ashwagandha stärker als ohne.11 Doch ein Maßband zählt Fett und Wasser mit, und eine Auswertung stufte die Datenlage zum Brustumfang als sehr unsicher ein.10

Wo die Muskelmasse direkt bestimmt wurde, sah es nüchterner aus. Mit der genauen Röntgenmessung fand sich kein Unterschied,5 mit der Strommessung einmal keiner4 und einmal nur eine Andeutung.14 Wer mit Ashwagandha trainiert und etwas zulegt, verdankt das also nach heutigem Wissen vor allem dem Training, denn in den Kraftstudien legten auch die Gruppen mit Scheinpräparat deutlich zu, und nur der Unterschied zwischen beiden Gruppen geht auf die Pflanze zurück. Die Kraftstudien selbst wurden fast alle von Herstellern finanziert oder beliefert,10 sodass sich ihre Ergebnisse nicht ohne Weiteres auf andere Ashwagandha-Formen und Extrakte übertragen lassen.

So wurde gemessen
  • Maßband: 57 junge Männer, 8 Wochen Krafttraining, Arm- und Brustumfang stärker gestiegen11; Brustumfang aus 2 Studien SMD 0,86, Vertrauenswürdigkeit sehr niedrig.10
  • Direkt gemessen: Magermasse per DXA ohne Unterschied (38 Männer, 12 Wochen)5; Bioimpedanz ohne Unterschied (38 Männer, 8 Wochen)4 bzw. nur als Trend (2 × 250 mg über 60 Tage).14

Ashwagandha und Schilddrüse: Einfluss auf das Gewicht?

Ob Ashwagandha die Schilddrüse so stark anregt, dass sich das Gewicht ändert, ist ungeklärt, ein leichter Hormonanstieg ist aber möglich. In einer Auswertung von Placebo-Studien stieg das Schilddrüsenhormon T4 im Mittel leicht an, während die übrigen Werte gleich blieben.15 Bei Menschen mit einer leichten Unterfunktion bewegten sich die Werte in einer kleinen Studie sogar in Richtung Normalbereich.16 Weil die Schilddrüse den Energieverbrauch des Körpers mitsteuert, liegt die Frage nach dem Gewicht nahe, doch untersucht hat sie niemand.

Ernst zu nehmen sind dagegen einzelne Fallberichte. Eine zuvor gesunde Frau in den Niederlanden entwickelte nach einer Dosissteigerung eine Überfunktion,17 ein Mann in Japan nach zwei Monaten eine Entzündung der Schilddrüse mit Überfunktion.18 Beide erholten sich nach dem Absetzen, die Frau sogar ohne Behandlung, und genau dieses Muster aus Beginn unter der Einnahme und Rückgang danach macht solche Berichte bedeutsam, auch wenn sie keinen Beweis liefern. Eine Überfunktion zeigt sich oft gerade durch ungewollten Gewichtsverlust, nicht durch Zunahme, und deshalb ist schnelles Abnehmen unter Ashwagandha eher ein Warnsignal für eine der seltenen, aber ernsten Nebenwirkungen von Ashwagandha als ein Erfolg.

Sicherheitshinweis

Herzrasen, Zittern, starkes Schwitzen oder ungewollter Gewichtsverlust unter der Einnahme sind Warnzeichen. Dann ist Ashwagandha abzusetzen und die Schilddrüse ärztlich zu prüfen. Bei einer bekannten Schilddrüsenerkrankung oder unter Schilddrüsenhormonen kommt Ashwagandha nur nach ärztlicher Rücksprache infrage.

Unser Fazit

Dick macht Ashwagandha nach den vorliegenden Studien nicht. Als Abnehmhilfe taugt es aber ebenso wenig: Die wenigen positiven Studien arbeiteten mit Herstellerextrakten, unabhängige Versuche fanden keinen Effekt. Wer unter der Einnahme deutlich und ungewollt abnimmt, sollte an die Schilddrüse denken.

Häufige Fragen

Wie schnell nimmt man mit Ashwagandha ab?

Das lässt sich nicht sagen, weil eine Gewichtsabnahme durch Ashwagandha nicht sicher belegt ist. Die beiden positiven Studien liefen acht und vierundzwanzig Wochen, unabhängige Versuche fanden auch nach mehreren Wochen keinen Unterschied zum Scheinpräparat.

Hilft Ashwagandha gegen Bauchfett?

Dafür gibt es keinen Beleg. In einer Studie mit Übergewichtigen änderte sich der Taillenumfang nicht, und zwei Auswertungen fanden keinen sicheren Effekt auf den Körperfettanteil.

Kann Ashwagandha Wassereinlagerungen verursachen?

In den Placebo-Studien wurden Wassereinlagerungen nicht als typische Nebenwirkung genannt. Wer unter der Einnahme deutlich zunimmt oder geschwollene Beine bekommt, sollte das ärztlich abklären lassen, weil dafür andere Ursachen wahrscheinlicher sind.

Ist Ashwagandha zum Abnehmen sinnvoll?

Als Abnehmmittel lässt es sich nach den Studien nicht empfehlen. Die positiven Ergebnisse stammen aus wenigen Studien mit vom Hersteller geliefertem Extrakt, während unabhängige Versuche keinen Effekt fanden.

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Alle 18 Quellen

#StudieWer / wasErgebnisTyp
1Zhu et al. 2026, Front Pharmacol20 Placebo-Studien mit 1.249 Erwachsenen; Gewicht und Körperfett aus 4 Studien mit 191 PersonenKein gesicherter Effekt auf Gewicht oder Körperfettanteil; Autoren ohne kommerzielle InteressenMeta-Analyse
2Ballesteros-Torres et al. 2025, Nutr Metab (Lond)43 Erwachsene mit Übergewicht in Mexiko, 500 mg/Tag plus Ernährungsplan, 40 TageGewicht, BMI und Taillenumfang unverändert; Blutfette etwas niedriger; ohne IndustriebeteiligungRCT
3Verma et al. 2021, Complement Ther Med80 gesunde Frauen und Männer, Wurzelextrakt 2 × 300 mg/Tag, 8 WochenGewicht und Laborwerte ohne Unterschied zum PlaceboRCT (Sicherheitsstudie)
4Charmas et al. 2025, Nutrients38 junge gesunde Männer, 600 mg Wurzelextrakt/Tag, 8 Wochen IntervalltrainingKörperzusammensetzung ohne Unterschied; universitär finanziertRCT
5Ziegenfuss et al. 2018, Nutrients38 freizeitaktive Männer, 500 mg Wurzel-Blatt-Extrakt/Tag, 12 Wochen KrafttrainingKraft stärker gestiegen, Muskelmasse und Körperfett im Röntgen-Scan ohne Unterschied; vom Hersteller finanziertRCT
6Chengappa et al. 2018, J Clin Psychiatry66 Menschen mit Schizophrenie, Extrakt zusätzlich zur Behandlung, 12 WochenKein Gewichtsunterschied zum PlaceboRCT
7Pakhale et al. 2025, J Med Life100 Erwachsene von 19 bis 65 Jahren, 91 ausgewertet, Wurzelextrakt 2 × 300 mg/Tag, 24 WochenGewicht −8,46 gegenüber −2,41 kg mit Placebo, Heißhunger und Stress besser; Extrakt vom HerstellerRCT
8Choudhary et al. 2017, J Evid Based Complementary Altern Med52 Erwachsene unter chronischem Stress, Wurzelextrakt 2 × 300 mg/Tag, 8 WochenStress, Heißhunger, Cortisol, Gewicht und BMI laut Autoren verbessert; Finanzierung nicht angegebenRCT
9Albalawi 2025, Nutr Health7 Placebo-Studien zum Cortisol, 6 zum StressempfindenCortisol gesenkt, Stressempfinden nicht gesichert verändertMeta-Analyse
10Lee & Heo 2026, Nutrients3 Krafttrainings-Studien mit 161 Personen, alle vom Hersteller finanziert oder beliefertKörperfett ohne sicheren Effekt; Brustumfang größer, aber sehr unsichere DatenlageMeta-Analyse
11Wankhede et al. 2015, J Int Soc Sports Nutr57 junge Männer ohne viel Trainingserfahrung, Wurzelextrakt 2 × 300 mg/Tag, 8 Wochen KrafttrainingArm- und Brustumfang sowie Abnahme des Körperfetts stärker als mit Placebo; Extrakt vom HerstellerRCT
12Obhrai et al. 2026, Menopause66 Frauen nach den Wechseljahren, 600 mg Wurzelextrakt/Tag, 12 WochenKörperfettanteil −0,6 gegenüber +0,03 Prozentpunkten mit Placebo; keine Interessenkonflikte angegebenRCT
13O'Connor et al. 2022, J Med Food60 gesunde Studierende, 700 mg Wurzelextrakt/Tag, 30 TageWeniger Heißhunger als mit Placebo zum Studienende, Stress nicht klar verbessertRCT
14Raut et al. 2024, CureusGesunde Freiwillige, 2 × 250 mg Extrakt/Tag, 60 TageMuskelmasse nur als Trend erhöht; Präparat vom HerstellerRCT
15Fornalik et al. 2026, Planta Med23 Placebo-Studien, 1.706 Erwachsene, HormonwerteSchilddrüsenhormon T4 leicht erhöht, TSH und T3 unverändertMeta-Analyse
16Sharma et al. 2018, J Altern Complement Med50 Menschen mit leichter Schilddrüsenunterfunktion, 600 mg Wurzelextrakt/Tag, 8 WochenSchilddrüsenwerte gegenüber Placebo in Richtung Normalbereich verändertRCT
17van der Hooft et al. 2005, Ned Tijdschr GeneeskdFallbericht, gesunde Frau nach DosissteigerungSchilddrüsenüberfunktion, nach dem Absetzen abgeklungenFallbericht
18Hayashi et al. 2024, CureusFallbericht, zuvor gesunder Mann, zwei Monate EinnahmeSchmerzlose Schilddrüsenentzündung mit Überfunktion, Besserung nach dem AbsetzenFallbericht

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