Stoff, Wirkung oder Frage
Elektrolyte · 17 Quellen ausgewertet

Wann sollte man Elektrolyte nehmen?

Ein Stick ins Wasser am Morgen, ein Pulver nach dem Training, Salztabletten beim Marathon: Für Elektrolyte gibt es viele Rituale. Die Studien kennen vor allem einen guten Zeitpunkt.

Illustration: KI-generiert
Stand der Evidenz Oktober 202617 QuellenLesezeit 8 Min.So bewerten wir

Die kurze Antwort

Elektrolyte lohnen sich, wenn der Körper Salz und Wasser verliert: bei Durchfall, Erbrechen und langem, starkem Schwitzen. Eine Uhrzeit ist dabei egal, und eine feste Tagesmenge gibt es nicht. Ob sie nach dem Sport mehr Flüssigkeit im Körper halten als Wasser oder ob Salz vor dem Sport in der Hitze hilft, ist unklar. Wer kaum schwitzt, braucht keine zusätzlichen Elektrolyte.

Auf dieser Seite 7 Abschnitte
  1. Wann sollte man Elektrolyte nehmen?
  2. Elektrolyte morgens oder abends?
  3. Wie viel Elektrolyte am Tag?
  4. Helfen Elektrolyte nach dem Training, Flüssigkeit zu halten?
  5. Bringt Salz vor dem Sport bei Hitze etwas?
  6. Braucht man während eines langen Wettkampfs Salz?
  7. Wer braucht keine zusätzlichen Elektrolyte?

Kaum ein Supplement hat so viele Gebrauchsanweisungen wie Elektrolyte. Manche Hersteller empfehlen einen Stick jeden Morgen, andere ein Pulver nach jedem Training, und im Ausdauersport werden Salztabletten nach Stundenplan geschluckt. Dabei ist die Frage nach dem Wann eigentlich eine Frage nach dem Warum. Elektrolyte ersetzen Verluste. Daraus folgt fast alles Weitere, auch das, was die Studien zum richtigen Zeitpunkt herausgefunden haben.

Wann sollte man Elektrolyte nehmen?

Elektrolyte sind dann sinnvoll, wenn der Körper Salz und Wasser verliert, und zwar mehr, als Essen und Trinken nebenbei ausgleichen. Das gilt bei Durchfall und Erbrechen. Es gilt auch bei langem Sport in der Wärme und bei schwerer körperlicher Arbeit in der Hitze. Für diese Situationen gibt es Belege, am besten für Elektrolyte bei Durchfall: Dort behandelt eine Trinklösung Austrocknung bei Kindern so gut wie eine Infusion.1

Ohne Verlust sieht es anders aus. Wer im Büro sitzt, eine Stunde joggt oder an einem warmen Tag spazieren geht, verliert zwar etwas Salz mit dem Schweiß. Doch das normale Essen liefert davon meist mehr als genug, und eine eigene Studie, die Elektrolytgetränke bei solchen Alltagsbelastungen mit Wasser vergleicht, gibt es nicht. Für den Alltag ist Wasser deshalb das Getränk der Wahl.

Einen genaueren Blick lohnen drei Zeitpunkte rund um den Sport: davor, währenddessen und danach. Zu allen dreien gibt es kleine Studien, und alle drei liefern ein gemischteres Bild, als die Werbung nahelegt.

Elektrolyte morgens oder abends?

Ob morgens oder abends, ist für die Wirkung egal, denn entscheidend ist der Anlass, nicht die Uhrzeit. Keine Studie hat Elektrolyte zu verschiedenen Tageszeiten verglichen, und es gibt auch keinen plausiblen Grund, warum der Körper Salz morgens anders verwerten sollte als abends. Wer morgens trainiert, trinkt das Getränk eben morgens. Bei Durchfall wird die Trinklösung über den Tag verteilt in kleinen Schlucken genommen, so wie es die Packung vorgibt.

Ein Ritual ohne Anlass bringt wenig. So liefert ein Stick im Morgenwasser einem gesunden Menschen, der nicht schwitzt, vor allem zusätzliches Salz und je nach Produkt Zucker. Das ist kein Drama, aber auch kein Gewinn, zumal mehr Natrium auf Dauer den Blutdruck hebt.2

Wie viel Elektrolyte am Tag?

Eine feste Tagesmenge gibt es nicht, weil der Bedarf am Verlust hängt. Bei Durchfall richtet sich die Menge Trinklösung nach Alter, Gewicht und Stuhlgang, und die Angaben auf der Packung sind dafür ausgelegt. Beim Sport hängt sie davon ab, wie lange, wie heiß und wie salzig jemand schwitzt, und das unterscheidet sich von Mensch zu Mensch erheblich.

Als grobe Orientierung taugt ein Behördenwert. Die EU-Lebensmittelbehörde hält für Erwachsene 2 g Natrium am Tag für sicher und ausreichend.3 Diese Menge erreichen viele Menschen schon über Brot, Käse und Fertiggerichte, also über ganz gewöhnliche Elektrolyte aus Lebensmitteln, bevor das erste Elektrolytgetränk ins Spiel kommt. Wer zusätzlich Elektrolyte nimmt, sollte deshalb einen echten Verlust ausgleichen und nicht einfach nachlegen.

In den Sportstudien kamen teils sehr große Mengen zum Einsatz. Beim Ironman schluckten die Teilnehmenden im Mittel mehrere Gramm Natrium über den Tag,4 und vor Belastungen in der Hitze tranken Sportlerinnen und Sportler Getränke, die ein Vielfaches salziger waren als übliche Sportgetränke.5 Das sind Studienmengen für Extremsituationen, keine Empfehlung für den Alltag.

So wurde gemessen
  • EFSA 2019: 2,0 g Natrium täglich für Erwachsene sicher und ausreichend, für Kinder 1,1 bis 2,0 g je nach Alter.3
  • Ironman: im Mittel 3,6 g Natrium aus Salztabletten während des Rennens, 413 Teilnehmende.4
  • Vorladen bei Hitze: Getränk mit 164 mmol/l Natrium gegen 10 mmol/l, 13 trainierte Radfahrerinnen, 32 °C.5

Helfen Elektrolyte nach dem Training, Flüssigkeit zu halten?

Ob ein Elektrolytgetränk nach dem Sport mehr Flüssigkeit im Körper hält als Wasser, ist unklar. Die Idee klingt einleuchtend, denn Natrium hilft dem Körper, Wasser zurückzuhalten, statt es gleich wieder über die Nieren auszuscheiden. In mehreren kleinen Laborstudien verloren Sportler nach einem salzhaltigen Getränk tatsächlich weniger Urin als nach Wasser, etwa in einer Studie mit 26 Sportlern, die verschiedene Sportgetränke und eine Trinklösung testeten.6

Doch die Befunde widersprechen sich. In einer anderen Studie behielten die Teilnehmenden mit Sportgetränk kaum mehr Flüssigkeit als mit Wasser, der Unterschied war nicht gesichert.7 Hinzu kommt, dass alle Studien sehr klein waren und die Getränke meist Zucker und Salze zusammen enthielten. Welcher Anteil am Effekt auf das Salz zurückgeht, lässt sich so nicht trennen. In zwei Studien hatten Mitautoren zudem Verbindungen zu Getränkeherstellern.67

Eine Leitlinien-Übersicht für die Erste Hilfe kam trotzdem zu dem Schluss, dass Sportgetränke nach sportbedingter Austrocknung Wasser sinnvoll ersetzen können.8 Überraschend schnitt in einer Folgeauswertung fettarme Milch besser ab als Wasser, Kokoswasser dagegen nicht, allerdings bei sehr schwacher Datenlage.9 Wer stark verschwitzt aus einer langen Einheit kommt, kann also zu einem salzhaltigen Getränk greifen. Nach einer normalen Trainingsstunde tun es Wasser und eine Mahlzeit genauso.

So wurde gemessen
  • Sportgetränke und Trinklösung: 26 Sportler nach Belastung; mehr Flüssigkeit zurückgehalten als mit Wasser; ein Autor mit Honoraren eines Getränkeherstellers.6
  • Gegenbefund: 17 Personen, Crossover; Rückhalt 37 % mit Sportgetränk gegen 35 % mit Wasser, nicht signifikant (p = 0,059); ein Koautor mit Forschungsmitteln eines Getränkekonzerns.7
  • Erste-Hilfe-Übersicht: 19 kontrollierte Studien, Getränk mit Zucker und Salzen gegen Wasser, ohne gepoolte Zahl.8 Alternativen: 11 Studien; Milch besser, frisches Kokoswasser ohne Unterschied; sehr niedrige Evidenz.9

Bringt Salz vor dem Sport bei Hitze etwas?

Ein sehr salziges Getränk vor dem Sport in der Hitze könnte die Ausdauer verbessern, sicher ist das aber nicht. Sportwissenschaftler nennen das „Vorladen“. Die Idee dahinter: Mehr Natrium bindet mehr Wasser im Blut, und ein größeres Blutvolumen hilft dem Körper, Wärme abzugeben und das Herz zu entlasten.

In fünf kleinen Laborstudien ging die Rechnung auf. Trainierte Radfahrerinnen etwa hielten bei 32 Grad länger durch, wenn sie vorher ein sehr salzreiches Getränk getrunken hatten, statt eines fast salzfreien.5 Ähnliches zeigten Studien mit Läufern und Radfahrern.1011 Eine Studie, in der die Teilnehmenden nur eine kleine Menge Salzlösung tranken, fand dagegen keinen Effekt.12 Deshalb ist der Nutzen unklar, auch wenn die Richtung stimmt.

Zwei Einschränkungen wiegen schwer. Die getesteten Getränke waren viel salziger als alles, was als Sportgetränk im Regal steht, und sie schmecken entsprechend, was im Alltag kaum jemand freiwillig vor jeder Trainingseinheit hinunterwürgt. Studien im Wettkampf fehlen. Bei Bluthochdruck ist so eine Salzladung keine gute Idee, und Ausprobieren gehört ins Training, nicht in den Wettkampf.

So wurde gemessen
  • Radfahrerinnen: 13 Personen, 32 °C, Getränk mit 164 gegen 10 mmol/l Natrium, doppelblinder Crossover; längere Zeit bis zur Erschöpfung.5
  • Läufer: 8 Personen, gleiche Bedingungen; länger bis zur Erschöpfung, mehr Blutvolumen.10
  • Radfahrerinnen 2025: 12 Personen, 7,5 g Kochsalz pro Liter gegen Placebo; bessere Leistung ohne mehr Hitzebelastung.11
  • Gegenbefund: 9 Personen, nur kleine Menge Salzlösung bzw. Gurkenlake; kein Effekt.12

Braucht man während eines langen Wettkampfs Salz?

Ob zusätzliches Salz während eines langen Wettkampfs schneller macht oder vor Natriummangel schützt, ist unklar. Die größte Studie dazu lief beim Ironman, mit über 400 Triathletinnen und Triathleten. Sie bekamen Salztabletten, ein Scheinpräparat oder nichts. Am Ende war alles gleich, die Zielzeiten ebenso wie das Natrium im Blut.4 Eine kleine Studie beim Halb-Ironman fand dagegen mit Salzkapseln eine etwas kürzere Gesamtzeit.13

Klarer sieht es bei Sportgetränken mit Zucker aus. Bei Belastungen in der Wärme verbessern sie die Ausdauer wahrscheinlich etwas gegenüber Wasser oder einem kalorienfreien Getränk.14 Allerdings dürfte der Großteil dieses Effekts vom Zucker stammen, denn Kohlenhydrate sind als Treibstoff bei langen Belastungen bekannt, und Zucker und Salz wurden immer zusammen getestet. Das Blutvolumen hielt ein übliches Sportgetränk während langer Belastung dagegen nicht besser als Wasser, die Daten sprechen eher gegen einen Vorteil.15

Und der Natriummangel, eine der wenigen ernsten Nebenwirkungen von Elektrolyten im Sport? Ob Sportgetränke daran etwas ändern, ist ungeklärt. Denn er kommt vor allem vom Wasser, das über den Durst hinaus getrunken wird. Als 13 Läuferinnen im Labor vier Stunden lang einen Liter pro Stunde tranken, rutschten mit einem natriumreichen Getränk 46 gegenüber 92 Prozent mit reinem Wasser unter den Normwert.16 Geprüft wurde der Unterschied nicht. Beim Ironman blieb das Natrium im Blut mit Salztabletten dagegen nicht stabiler als ohne, wie oben beschrieben.4 Wichtiger als jedes Salz ist deshalb, nach Durst zu trinken und nicht schwerer ins Ziel zu kommen als beim Start. Welche Elektrolyte-Pulver und Tabletten sich für lange Einheiten eignen, hängt vor allem davon ab, ob Zucker gebraucht wird.

So wurde gemessen
  • Ironman: 413 Teilnehmende, Salztabletten (im Mittel 3,6 g Natrium) gegen Placebo gegen nichts; Zielzeit und Natrium gleich.4
  • Halb-Ironman: 26 Triathleten, Salzkapseln mit 113 mmol Natrium gegen Placebo; Gesamtzeit kürzer, Natrium höher.13
  • Sportgetränk bei Wärme: 21 Studien mit 316 Personen ab 22 °C; aerobe Ausdauer in 15 Studien g = 0,45 (0,26 bis 0,64), niedrige Evidenzqualität.14
  • Blutvolumen: 28 Studien; isotones Getränk gegen Wasser 1,3 Prozentpunkte zugunsten Wasser (90 % KI 0,0 bis 2,5).15
  • Viel Trinken: 13 Läuferinnen, 1 Liter pro Stunde über 4 Stunden; Natrium sank um 2,5 statt 6,2 mmol/l.16

Wer braucht keine zusätzlichen Elektrolyte?

Keine zusätzlichen Elektrolyte braucht, wer kaum schwitzt und normal isst. Das ist die große Mehrheit an den meisten Tagen. Dazu zählt auch Freizeitsport von einer Stunde oder weniger in gemäßigtem Klima, nach dem Wasser und die nächste Mahlzeit den Verlust leicht ausgleichen. Wer abnehmen möchte, sollte gesüßte Elektrolytgetränke ohnehin meiden, denn zusätzlich getrunkener Zucker ließ das Gewicht in Studien wahrscheinlich etwas steigen.17

Vorsicht ist außerdem bei Bluthochdruck, Herzschwäche und Nierenerkrankungen geboten. Hier kann zusätzliches Natrium den Blutdruck treiben und zusätzliches Kalium im Blut zu stark ansteigen, vor allem unter Blutdruckmitteln wie ACE-Hemmern oder Sartanen. Trotzdem bleibt eine Trinklösung bei Durchfall auch für sie sinnvoll. Am besten geschieht das nach Rücksprache mit der Hausarztpraxis. Krämpfe oder Müdigkeit allein sind übrigens kein Zeichen für zu wenig Elektrolyte. Das zeigt auch der Überblick zu Elektrolyten: Belegt ist ihr Nutzen vor allem dort, wo tatsächlich viel verloren geht.

Unsere Einordnung

Elektrolyte sind ein Werkzeug für bestimmte Situationen: Durchfall, Erbrechen und langes Schwitzen in der Hitze. Die Uhrzeit ist egal, eine feste Tagesmenge gibt es nicht. Ob Salz vor, während oder nach dem Sport mehr bringt als Wasser und Essen, ist unklar. Im Alltag reicht Wasser.

Häufige Fragen

Wann nimmt man Elektrolyte bei Hitze?

Vor allem dann, wenn bei Hitze lange und stark geschwitzt wird, etwa bei Sport oder körperlicher Arbeit. Für einen ruhigen Sommertag reichen Wasser und normales Essen, denn das Essen liefert meist genug Salz.

Kann man Elektrolyte vor dem Schlafen trinken?

Ja, die Uhrzeit spielt keine Rolle. Ohne Flüssigkeitsverlust bringt ein Elektrolytgetränk am Abend aber keinen Vorteil gegenüber Wasser, und viel Trinken vor dem Schlafen kann nachts auf die Toilette treiben.

Soll man Elektrolyte auf nüchternen Magen nehmen?

Dazu gibt es keine Studien. Bei Durchfall wird die Trinklösung unabhängig vom Essen getrunken; beim Sport zählt eher, dass Getränk und Belastung zusammenpassen.

Wie schnell wirken Elektrolyte?

Flüssigkeit und Salze gelangen innerhalb weniger Stunden ins Blut. In den Studien nach dem Training wurde meist über einige Stunden gemessen, wie viel davon der Körper behält.6

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Alle 17 Quellen

#StudieWer / wasErgebnisTyp
1Hartling et al. 2006, Cochrane Database Syst Rev17 RCTs, 1.811 Kinder mit akuter Gastroenteritis, Trinklösung vs. InfusionBehandlungsversagen RD 4 % (1 bis 7), NNT 25; mit salzärmerer WHO-Lösung kein Unterschied; Autoren: keine klinisch bedeutsamen UnterschiedeCochrane-Review (maßgeblich, Vergleich)
2Huang et al. 2020, BMJ133 Studien, 12.197 Personen, Salzreduktion vs. übliche Zufuhrsystolisch −4,26 mmHg bei 130 mmol/Tag weniger NatriumMeta-Analyse (maßgeblich)
3EFSA 2019, EFSA JGutachten der EU-Lebensmittelbehörde zu Natrium2,0 g Natrium täglich für Erwachsene sicher und ausreichend; Kinder 1,1 bis 2,0 gBehördengutachten
4Hew-Butler et al. 2006, Br J Sports Med413 Ironman-Triathleten, Salztabletten vs. Placebo vs. nichtskeine Unterschiede bei Zielzeit und Blut-NatriumRCT (größte, Gegenbefund)
5Sims et al. 2007b, J Appl Physiol13 trainierte Radfahrerinnen, 32 °C, 164 vs. 10 mmol/l Natrium, doppelblinder Crossoverlängere Zeit bis zur ErschöpfungRCT (Crossover)
6Ly et al. 2023, Nutrients26 Sportler nach Belastung, handelsübliche Sportgetränke und Trinklösung vs. Wassermehr Flüssigkeit zurückgehalten als mit Wasser; ein Autor mit Honoraren eines GetränkeherstellersRCT
7Juett et al. 2026, J Int Soc Sports Nutr17 Personen, Crossover, Fruchtsaft vs. Sportgetränk vs. Wasser nach BelastungRückhalt Sportgetränk 37 % vs. Wasser 35 % (p = 0,059), nicht signifikant; ein Koautor mit Forschungsmitteln eines GetränkekonzernsRCT (Crossover, Gegenbefund)
8Borra et al. 2025, J Athl Train19 kontrollierte Studien, sportbedingte Austrocknung, Getränk mit Zucker und Salzen vs. Wasser (Erste-Hilfe-Leitlinienarbeit)möglicher Vorteil für viele Messwerte der Rehydrierung; keine gepoolte Effektzahl im AbstractSystematische Übersicht ohne gepoolte Zahl
9De Brier et al. 2025, J Athl Train11 Studien nach sportbedingter Austrocknung, Magermilch, Kokoswasser oder Bier gegen Wasser (Erste-Hilfe-Leitlinienarbeit)Magermilch besser als Wasser, frisches Kokoswasser ohne Unterschied, für Bier zu wenig Daten; Evidenz sehr niedrigSystematische Übersicht
10Sims et al. 2007a, Med Sci Sports Exerc8 trainierte Läufer, 32 °C, 164 vs. 10 mmol/l Natrium, doppelblinder Crossoverlängere Zeit bis zur Erschöpfung, mehr PlasmavolumenRCT (Crossover)
11Convit et al. 2025, Int J Sport Nutr Exerc Metab12 Radfahrerinnen, 7,5 g/l Kochsalz vs. Placebo, Crossoverbessere Leistung ohne mehr Wärme- oder KreislaufbelastungRCT (Crossover)
12Peikert et al. 2014, J Athl Train9 Personen, kleine Menge Salzlösung bzw. Gurkenlake vor der Belastungkein Effekt auf die LeistungKontrollierte Studie (Gegenbefund, kleine Menge)
13Del Coso et al. 2016, Scand J Med Sci Sports26 Triathleten, Halb-Ironman, Salzkapseln (113 mmol Natrium) vs. PlaceboGesamtzeit kürzer; Blut-Natrium höherRCT
14Wang et al. 2026, Nutrients21 RCTs, 316 Personen, Belastung ab 22 °C; aerobe Ausdauer 15 Studienaerobe Ausdauer g = 0,45 (0,26 bis 0,64); gesamt g = 0,37; Vorhersageintervall schließt null einMeta-Analyse (maßgeblich, Kombination)
15Rowlands et al. 2022, Sports Med28 Studien mit 68 Getränke-Effekten, kontinuierliches Ausdauertraining bis 180 minisotones Getränk gegen Wasser 1,3 Prozentpunkte zugunsten Wasser (90 % KI 0,0 bis 2,5); hypoton +1,1 (0,1 bis 2,0)Meta-Analyse (maßgeblich)
16Twerenbold et al. 2003, Br J Sports Med13 Ausdauersportlerinnen, 4-Stunden-Lauf, natriumreiches Getränk vs. Wasserkeine LeistungsunterschiedeKontrollierte Studie (Crossover)
17Nguyen et al. 2023, Am J Clin NutrErwachsene 16 RCTs (1.343 Personen), Zugabe und Weglassen von SüßgetränkenZugabe +0,83 kg (0,47 bis 1,19)Meta-Analyse (maßgeblich)

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