Stoff, Wirkung oder Frage
Inhaltsstoffe/Vitamin D/Lebensmittel & Sonne
Vitamin D · 15 Quellen ausgewertet

Vitamin D in Lebensmitteln: Wo ist Vitamin D drin?

Ein Ei zum Frühstück, Käse aufs Brot, Pilze am Abend: Der Teller liefert weniger Vitamin D, als viele denken. Die wichtigste Quelle liegt nicht im Kühlschrank, sondern draußen.

Illustration: KI-generiert
Stand der Evidenz Oktober 202615 QuellenLesezeit 8 Min.So bewerten wir

Die kurze Antwort

Nennenswert Vitamin D steckt fast nur in fettem Fisch wie Aal, Hering, Makrele, Forelle und Lachs. Eier, Champignons, Leber, Käse und Butter liefern wenig, Gemüse praktisch nichts. In Deutschland kommen über das Essen nur 2 bis 4 µg am Tag zusammen. Den Großteil bildet die Haut im Sonnenlicht, von Oktober bis März reicht die Sonne dafür aber nicht.

Auf dieser Seite 5 Abschnitte
  1. In welchen Lebensmitteln ist Vitamin D enthalten?
  2. Vitamin-D-Lebensmittel-Tabelle: Welche Nahrungsmittel haben viel Vitamin D?
  3. Wie viel Vitamin D bildet die Haut in der Sonne?
  4. Bildet man Vitamin D durch das Fenster?
  5. Hilft das Solarium beim Vitamin D?

Im Winter steht er auf vielen Einkaufszetteln, der Lachs, weil er Vitamin D liefern soll. Das stimmt sogar, nur lohnt sich der Blick auf die Nährwerttabelle bei kaum einem anderen Lebensmittel. Vitamin D ist nämlich ein Sonderfall unter den Vitaminen, denn der Körper stellt es zum größten Teil selbst her, sobald Sonne auf die Haut fällt. Das Essen spielt dabei meist nur die Nebenrolle.1

In welchen Lebensmitteln ist Vitamin D enthalten?

Vitamin D steckt vor allem in fettem Seefisch, dazu in kleinen Mengen in Eiern, Pilzen, Leber, Käse und Butter. Die Liste ist kurz, und fast alles darauf ist tierisch.1 Dabei bilden Pflanzen gar kein Vitamin D3. Nur Pilze machen eine Ausnahme, denn unter UV-Licht bilden sie eine verwandte Form, das Vitamin D2.4

Wie wenig davon über den Teller kommt, zeigen Daten aus Deutschland. Die übliche Ernährung liefert hier nur zwei bis vier Mikrogramm am Tag.1 Dem stehen zwanzig Mikrogramm gegenüber, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung für Menschen ganz ohne Sonne als angemessene Menge nennt.1 Auch in einer Studie aus England blieb der Anteil aus dem Essen das ganze Jahr über klein.6

Das Essen allein deckt den Bedarf also selten. Trotzdem ist ein- bis zweimal pro Woche fetter Seefisch eine sinnvolle Gewohnheit, und das empfiehlt auch das Bundesinstitut für Risikobewertung.1

So wurde gemessen
  • Zufuhr in Deutschland: Schätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung, 2 bis 4 µg Vitamin D pro Tag aus üblichen Lebensmitteln; die Haut trägt bei ausreichender Sonne 80 bis 90 % zur Versorgung bei.1
  • Referenzwert: 20 µg (800 IE) pro Tag ab einem Jahr, gültig für den Fall, dass die Haut gar kein Vitamin D bildet.1
  • England: 125 Erwachsene in Manchester, Ernährungsprotokolle in jeder Jahreszeit; mittlere Zufuhr 3,27 µg pro Tag.6

Vitamin-D-Lebensmittel-Tabelle: Welche Nahrungsmittel haben viel Vitamin D?

Wie viel Vitamin D in einer üblichen Portion steckt, zeigt die folgende Tabelle. Dabei stammen die meisten Werte aus dem Bundeslebensmittelschlüssel, der deutschen Nährwertdatenbank.1 Ergänzt sind sie um Werte aus der Datenbank des US-Landwirtschaftsministeriums.2 Ein Mikrogramm entspricht dabei vierzig Internationalen Einheiten (IE). Die Zahlen taugen allerdings nur zur Orientierung, denn der Gehalt schwankt stark.

Lebensmittel µg je 100 g übliche Menge µg in dieser Menge Datenbank
Lebertran 250 1 TL (5 g) 12,5 USDA
Aal, geräuchert 90,0 50 g 45 BLS
Hering, gesalzen 25,6 50 g 12,8 BLS
Makrele, roh 16,1 125 g 20,1 USDA
Forelle aus Zucht, roh 15,9 125 g 19,9 USDA
Lachs aus Zucht, roh 11,0 125 g 13,8 USDA
Makrele, geräuchert 6,9 100 g 6,9 BLS
Thunfisch in Öl (Dose) 6,7 80 g 5,4 USDA
Eigelb 5,4 1 Eigelb (17 g) 0,9 USDA
Sardinen in Öl (Dose) 4,8 90 g 4,3 USDA
Lachs, geräuchert 4,2 50 g 2,1 BLS
Hering, roh 4,2 125 g 5,3 USDA
Hühnerei, ganz 2,9 1 Ei (60 g) 1,7 BLS
Champignons, roh 1,9 100 g 1,9 BLS
Rinderleber, gebraten 1,4 125 g 1,8 BLS
Gouda 1,3 30 g 0,4 BLS
Butter 1,2 10 g 0,1 BLS
Kuhmilch, 3,5 % Fett 0,1 250 ml 0,3 BLS

Wie stark, zeigt der Hering. Gesalzen steht er in der deutschen Tabelle mit sechsmal so viel Vitamin D wie roh in der amerikanischen.12 Damit ist der Hering kein Ausreißer, solche Sprünge sind typisch. In Laboranalysen aus den USA hatte Lachs aus Zucht nur etwa ein Viertel des Gehalts von Wildlachs, und selbst Fische derselben Art unterschieden sich deutlich.3

Was bedeutet das für eine gewöhnliche Woche? Zwei Fischmahlzeiten mit Makrele oder Forelle bringen zusammen ungefähr so viel, wie die Fachgesellschaft für zwei Tage ganz ohne Sonne ansetzt.12 Auf jeden einzelnen Tag verteilt bleibt davon nur ein Bruchteil, sodass Fisch die Bilanz zwar verbessert, im Winter aber weder Sonne noch Präparat ersetzt. Aus der Reihe fällt nur der Lebertran. Dafür reicht schon ein Teelöffel für eine Menge, die sonst nur Präparate erreichen.2

Unsere Einordnung

Eine Portion Makrele, Forelle oder Hering bringt an einem Tag mehr Vitamin D als eine Woche mit Eiern, Käse und Milch. Wer keinen Fisch isst, kommt über das Essen kaum auf nennenswerte Mengen.

Gibt es Vitamin D in Gemüse?

Gemüse und Obst enthalten praktisch kein Vitamin D.1 Die einzige pflanzliche Quelle ohne Anreicherung sind Pilze, die streng genommen gar nicht zum Gemüse zählen. Doch normale Champignons liefern nur wenig. Liegen Pilze aber im UV-Licht, ob in der Sonne oder unter einer Lampe, bilden sie Vitamin D2 in großer Menge.4 Deshalb erreichen bestrahlte Champignons in der US-Datenbank ein Vielfaches gewöhnlicher Pilze.2

In der EU sind solche UV-behandelten Pilze als neuartiges Lebensmittel zugelassen, ebenso bestimmte Brote, Hefen und Milch.1 Für eine vegane Ernährung sind UV-Pilze damit die einzige natürliche Quelle auf dem Teller. Wer lieber ergänzt, findet bei Vitamin-D-Tropfen und Tabletten auch pflanzliche Präparate im Vergleich.

So wurde gemessen
  • UV-Champignons: 26,2 µg je 100 g roh laut US-Datenbank.2
  • Lagerung und Kochen: Der D2-Gehalt sinkt mit der Zeit und beim Garen, bleibt bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum aber meist über 10 µg je 100 g (Übersichtsarbeit; eine Autorin arbeitete zuvor als Beraterin der australischen Pilzindustrie).4

Wie viel Vitamin D bildet die Haut in der Sonne?

Im Sommer bildet die Haut genug, wenn Gesicht, Hände und Arme regelmäßig Sonne abbekommen. Einen konkreten Richtwert nennt das Bundesinstitut für Risikobewertung: mehrmals pro Woche etwa ein Viertel der Haut unbedeckt in die Sonne, je nach Hauttyp und Jahreszeit fünf bis fünfundzwanzig Minuten lang.1 Damit sind Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen gemeint. Ein Sonnenbrand sollte dabei nie entstehen.

So entsteht bei ausreichend Sonne der größte Teil des Vitamin D, weit mehr als über das Essen.1 Wie viel genau, lässt sich für den Einzelnen allerdings nicht vorhersagen, denn Breitengrad, Uhrzeit, Wetter, Kleidung und Hauttyp verschieben die Menge so stark, dass jede Minutenangabe nur ein grober Anhaltspunkt bleibt.1 Daraus folgt eine einfache Faustregel. Kurz und oft ist besser als lang und selten, und wer länger draußen bleibt, sollte sich wie gewohnt vor Sonnenbrand schützen.

Warum reicht die Sonne im Winter nicht?

Im Winter fehlt vor allem eines, denn von Oktober bis März kommt zu wenig UVB-Licht an. Für die Bildung braucht die Haut genau diesen Teil des UV-Lichts, und steht die Sonne tief, wird er in der Luft weitgehend geschluckt.1 Wie deutlich das ist, zeigt ein klassischer Versuch aus Edmonton in Kanada, das etwa so weit nördlich liegt wie Hamburg. Dort bildete Haut von Oktober bis März gar kein Vitamin D, auch an wolkenlosen Tagen.5

Ganz leer geht der Körper trotzdem nicht in den Winter. Im Sommer legt er einen Vorrat in Fett- und Muskelgewebe an,1 und Bewegung kann einen Teil davon wieder freisetzen.1 Bis zum Frühjahr hält dieser Vorrat aber nicht bei allen. Das zeigt eine Messreihe aus Manchester, wo die Blutwerte im September am höchsten und im Februar am tiefsten lagen.6 Ein guter Sommer hilft also, ersetzt aber nicht in jedem Fall eine Ergänzung, und wie viel dann sinnvoll ist, steht unter wie viel Vitamin D am Tag.

So wurde gemessen
  • Breitengrad: Hautproben und Vorstufe im Sonnenlicht; keine Bildung in Boston (42° N) von November bis Februar, in Edmonton (52° N) von Oktober bis März.5
  • Jahresverlauf: 125 Erwachsene in Manchester, Blutwert monatlich; Mittelwert im September 28,4 ng/ml, im Februar 18,3 ng/ml.6

Wer bildet weniger Vitamin D in der Haut?

Weniger Vitamin D bilden vor allem ältere Menschen und Menschen mit dunkler Haut. In einer Laborstudie bildete Haut von über 75-Jährigen weniger als halb so viel der Vorstufe wie Haut von Kindern und jungen Erwachsenen.7 Bei dunkler Haut stieg der Blutwert nach derselben UV-Dosis kaum, und erst eine deutlich stärkere Bestrahlung glich das aus.8 Beide Versuche waren klein, doch auch das Bundesinstitut für Risikobewertung zählt beide Gruppen zu den Risikogruppen.1

Und Sonnencreme? Im Labor bremst sie die Bildung deutlich, im Alltag fanden Studien aber kaum niedrigere Werte bei Menschen, die sich eincremen.9 Allerdings fehlen Daten für sehr hohe Schutzfaktoren. Auf Sonnenschutz sollte deshalb niemand wegen Vitamin D verzichten. Bei hohem Risiko für einen Vitamin-D-Mangel ist ein Bluttest der sinnvollere Weg.

Bildet man Vitamin D durch das Fenster?

Sonne, die durch eine Scheibe fällt, bildet kein Vitamin D,10 denn normales Fensterglas lässt das nötige UV-Licht kaum durch. Für Vitamin D braucht die Haut UVB, und genau davon halten Fenster und Autoscheiben den Großteil zurück.11 Anders ist es beim UVA-Licht, das je nach Glas zum Teil hindurchgeht.11 Dieses bildet kein Vitamin D, kann der Haut aber schaden.

So fühlt sich ein sonniger Platz am Bürofenster zwar warm an, bringt für die Versorgung aber nichts. Wirksam ist nur der Weg nach draußen, im Sommer auch bei bedecktem Himmel.

Hilft das Solarium beim Vitamin D?

Ein Solarium hebt den Blutwert, ist dafür aber nicht ratsam. Dass Solarien mit UVB-Anteil wirken, steht außer Frage. In einer Studie gingen junge Erwachsene im Winter acht Wochen lang dreimal pro Woche auf die Sonnenbank, und ihr Blutwert stieg stärker als bei einer Tablette mit 1.000 IE täglich. Erkältungen wurden dadurch aber nicht sicher seltener.12 Auch regelmäßige Solariengänger hatten in einer US-Untersuchung deutlich höhere Werte.13

Der Preis dafür ist allerdings hoch. Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation stuft Solarien seit 2009 als krebserregend ein, und in der Auswertung vieler Studien traten schwarzer und heller Hautkrebs häufiger auf, besonders bei Beginn in jungen Jahren.14 Deshalb dürfen Minderjährige in Deutschland gar nicht ins Solarium.15 Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung rät ab.1

So wurde gemessen
  • Sonnenbank gegen Tablette: 105 Erwachsene von 18 bis 30 Jahren, Januar bis März; Blutwert 62 → 109 nmol/l (Sonnenbank), 58 → 93 (1.000 IE täglich), 62 → 55 (keine Maßnahme); Erkältungen 57 und 51 gegenüber 67 %, nicht sicher verschieden.12
  • Krebsrisiko: 27 Studien zum Melanom, 12 zu hellem Hautkrebs; Basalzellkrebs relatives Risiko 1,29, Plattenepithelkrebs 1,67; höheres Risiko bei Erstnutzung in jungen Jahren.14
Für Vitamin D gibt es einen sicheren und billigen Weg ohne Hautkrebsrisiko: die Tablette.

Dieselbe Menge, die das Solarium liefert, ist über ein Präparat ohne Strahlung zu haben. Für den Winter ist eine niedrig dosierte Ergänzung deshalb die vernünftigere Wahl. Wann der Blutwert überhaupt zu niedrig ist, erklärt die Seite zum Vitamin-D-Blutwert. Für Babys gelten eigene Regeln, weil sie gar nicht in die direkte Sonne sollen, mehr dazu unter Vitamin-D-Tropfen fürs Baby. Den Überblick über alle Studien bietet die Vitamin-D-Hauptseite.

Häufige Fragen

Welche Vitamin-D-reichen Lebensmittel passen in den Alltag?

Am einfachsten Hering, Makrele, Forelle oder Lachs, ein- bis zweimal pro Woche. Eier und Champignons tragen etwas bei, UV-bestrahlte Pilze deutlich mehr.

Wie viel Vitamin D hat ein Ei?

Laut deutscher Nährwertdatenbank enthält ein ganzes Hühnerei 2,9 µg je 100 g, ein mittelgroßes Ei also knapp 2 µg. Der größte Teil davon steckt im Eigelb.

Hat Milch viel Vitamin D?

Nein. Vollmilch enthält in Deutschland nur 0,1 µg je 100 g. Eine Anreicherung üblicher Lebensmittel mit Vitamin D ist in Deutschland zulassungspflichtig.

Welches Obst enthält Vitamin D?

Keines in nennenswerter Menge. Vitamin D kommt fast nur in tierischen Lebensmitteln vor; die einzige pflanzliche Ausnahme sind Pilze, und auch die nur, wenn sie UV-Licht abbekommen haben.

Gibt es eine Vitamin-D-Lebensmittel-Tabelle als PDF?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung veröffentlicht eine kurze Tabelle mit Werten aus der deutschen Nährwertdatenbank in seinen Fragen und Antworten zu Vitamin D als PDF. Die Tabelle auf dieser Seite enthält diese Werte und ergänzt sie.

Wie viel Vitamin D braucht man am Tag?

Ohne eigene Bildung in der Haut nennt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung 20 µg (800 IE) pro Tag ab dem ersten Lebensjahr. Mit Sonne im Sommer liegt der Bedarf aus Essen und Präparaten deutlich niedriger.

Geht Vitamin D beim Kochen verloren?

Bei Pilzen sinkt der Gehalt durch Lagerung und Garen etwas, bleibt bei UV-bestrahlten Pilzen aber meist hoch. Für andere Lebensmittel gibt es nur wenige Messungen.

Weiterlesen

Vitamin-D-Mangel: Symptome, Ursachen und was wirklich belegt istMüde, gereizt, Haare in der Bürste: Im Netz passt fast jede Beschwerde zu einem Vitamin-D-Mangel. Die Studien zeichnen ein viel engeres Bild, und es dreht sich vor allem um Knochen und Muskeln.
9 Min. →
Wie viel Vitamin D am Tag ist richtig: 1000, 2000 oder 20000 IE?Auf den Packungen stehen mal 800, mal 20.000 Einheiten. Die Behörden nennen viel kleinere Zahlen als das Regal, und für sehr hohe Dosen gibt es inzwischen deutliche Warnsignale.
8 Min. →
Vitamin-D-Tropfen fürs Baby und Vitamin D für Kinder: Was ist belegt?Die kleine Tablette gehört in Deutschland zum ersten Lebensjahr wie die Vorsorgeuntersuchung. Warum Babys sie bekommen, wie lange, und was Vitamin D bei älteren Kindern bringt.
9 Min. →
Vitamin D: der ÜberblickAlle Wirkungen mit Evidenz-Stufe, Formen, Dosis, Sicherheit
← Überblick

Alle 15 Quellen

#StudieWer / wasErgebnisTyp
1BfR 2025, Bundesinstitut für Risikobewertung, FAQ Vitamin D (30.12.2025)Behördeninformation mit Werten aus dem Bundeslebensmittelschlüssel 3.02Aal geräuchert 90 µg, Hering gesalzen 25,6 µg, Ei 2,9 µg je 100 g; Ernährung liefert 2–4 µg/Tag; Haut 80–90 % der Versorgung; Oktober bis März zu wenig UVB; vom Solarium abgeratenBehördeninformation
2USDA FoodData Central (SR Legacy), U.S. Department of AgricultureNährwertdatenbank des US-LandwirtschaftsministeriumsVitamin D je 100 g, u. a. Makrele roh 16,1 µg, Lachs aus Zucht roh 11,0 µg, Eigelb 5,4 µg, UV-bestrahlte Champignons 26,2 µg, Lebertran 250 µgNährwertdatenbank
3Lu et al. 2007, J Steroid Biochem Mol BiolLaboranalysen mehrerer Fischarten, roh, gebacken und gebratenZuchtlachs mit etwa einem Viertel des Gehalts von Wildlachs; große Schwankungen auch innerhalb einer ArtLaboranalyse
4Cardwell et al. 2018, NutrientsÜbersichtsarbeit zu Pilzen als Vitamin-D-QuelleUV-bestrahlte Pilze bilden Vitamin D2, meist über 10 µg je 100 g bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum; einzige nicht tierische, nicht angereicherte QuelleReview
5Webb et al. 1988, J Clin Endocrinol MetabHaut und Vorstufe im Sonnenlicht verschiedener Breitengradekeine Bildung in Boston (42° N) von November bis Februar, in Edmonton (52° N) von Oktober bis MärzMessstudie
6Webb et al. 2010, Br J Dermatol125 Erwachsene in Manchester, monatliche Blutwerte über 1 JahrHöchstwert im September, Tiefstwert im Februar; Vitamin D aus dem Essen in allen Jahreszeiten niedrig (Median 3,27 µg/Tag)Kohortenstudie
7MacLaughlin & Holick 1985, J Clin InvestHautproben von 8 bis 92 Jahren, UV-bestrahltHaut von 77- und 82-Jährigen bildete weniger als halb so viel Vorstufe wie Haut von 8- und 18-JährigenLaborstudie
8Clemens et al. 1982, Lancet5 Freiwillige mit heller und dunkler Haut, gleiche UV-Dosisbei dunkler Haut kein deutlicher Anstieg; erst die sechsfache Dosis brachte ähnliche WerteKleine Messstudie
9Neale et al. 2019, Br J Dermatol4 Laborstudien, 3 Feldstudien, 69 Beobachtungsstudienim Labor deutlich weniger Bildung mit Sonnencreme, im Alltag kaum Hinweise auf niedrigere Werte; Cremes mit sehr hohem Schutzfaktor nicht untersuchtSystematischer Review
10Holick 1995, Am J Clin NutrÜbersichtsarbeit zu Umweltfaktoren der Vitamin-D-BildungFensterglas hält UVB zurück, Sonne durchs Fenster bildet kein Vitamin DReview
11Almutawa et al. 2013, Photodermatol Photoimmunol PhotomedÜbersichtsarbeit zu UV-Durchlässigkeit von Glasalle üblichen Fenster- und Autoscheiben blockieren den Großteil des UVB; UVA je nach GlasReview
12de Gruijl & Pavel 2012, Photochem Photobiol Sci1 RCT, 105 junge Erwachsene, 8 Wochen im Winter: Sonnenbank, 1.000 IE täglich oder nichtsBlutwert 62 → 109 nmol/l mit Sonnenbank, 58 → 93 mit Tablette, 62 → 55 ohne; Erkältungen nicht sicher seltenerRCT
13Tangpricha et al. 2004, Am J Clin Nutr50 Menschen mit Sonnenbank mindestens einmal pro Woche, 106 ohneBlutwert 115,5 gegenüber 60,3 nmol/l; Querschnittsvergleich, keine ZuteilungBeobachtungsstudie
14Gandini et al. 2019, J Eur Acad Dermatol Venereol27 Studien zu Melanom, 12 zu hellem HautkrebsSolarien seit 2009 als krebserregend eingestuft; mehr Melanome, Basalzell- und Plattenepithelkarzinome, Risiko höher bei Beginn in jungen JahrenMeta-Analyse
15NiSG § 4, Rechtsnorm (Deutschland)Gesetz zum Schutz vor nichtionisierender StrahlungSolariennutzung für Minderjährige verbotenRechtsgrundlage

Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung. Keine Werbung, keine Kauflinks, keine Produktempfehlungen.